In den folgenden Abschnitten werden verschiedene Möglichkeiten des Zugriffs auf den Server beschrieben.
Beim Zugriff mit einer 'echten Konsole' wird mit direkt am Server angeschlossener Tastatur und Monitor gearbeitet. Diese Art und Weise ist die ursprünglichste Form der Serveradministration und wird hauptsächlich bei der Installation verwendet. Vorteil dieser Methode ist, dass man wirklich 'pur' an der Maschine ist, sich also keine Gedanken um Terminalemulation oder Zeichensätze machen muss. Ein Nachteil ist die Größenbeschränkung der sichtbaren Konsole, welche 80x24 Zeichen beträgt. Ist im Rechner eine Grafikkarte mit VESA-Unterstützung eingebaut, lässt sich diese Größenbeschränkung aufheben, indem man die Konsole im Framebuffer-Modus betreibt. Die aktuellen eisfair -Kernel haben die Unterstützung dafür eingebaut und können mit entsprechenden Optionen geladen werden. Bei eisfair -1 ist dazu eine Anpassung der Datei /etc/lilo.conf und ein anschließendes Ausführen von /sbin/lilo nötig. Bei eisfair -2 muss die Datei /boot/grub/menu.lst angepasst werden. In beiden Fällen heißt die Option vga und die Parameter sind Tabelle zu entnehmen.
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In der Regel steht der Server nach der Installation an einem Ort, wo er nicht durch seinen Platzbedarf oder seinen Lärmpegel stört. In vielen Fällen ist dort dann auch weder Tastatur noch Monitor angeschlossen. Dennoch muss der Server administriert werden können, was durch eine der folgenden Möglichkeiten gemacht werden kann.
PuTTY ist ein freies Terminal Programm für die Windows Betriebssysteme.
Einer der großen Vorteile von PuTTY ist, dass die Größe der Konsole lediglich durch die verwendete Bildschirmauflösung und Schriftart begrenzt wird. Auf den heute üblichen Monitoren sind damit weitaus größere Konsolen als 80x24 möglich.
Bei PuTTY können sehr viele Einstellungen modifiziert werden, wobei die meisten jedoch in ihrer Default-Einstellung ausreichend sind. Wichtig ist jedoch die Zeichenkodierung, um im PuTTY-Fenster keine verstümmelten Zeichen zu erhalten und alle Tasten des Keyboards korrekt verwenden zu können. Für eine funktionierende Zeichenkodierung muss in der PuTTY Konfiguration der Terminal-type string auf den Eintrag 'putty' geändert werden.
Anschließend sollten alle Tasten wie erwartet funktionieren.
Ob wirklich die gewünschte Emulation vorhanden ist, lässt sich wie folgt überprüfen:
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login as: user
user@eis.mein.lan's password:
Last login: Tue Feb 9 22:02:08 2010 from xxx.mein.lan
Welcome to eisfair!
base : 1.6.4
eiskernel: 1.18.0 (2.4.35-wt1)
user@eis:-> su - root
Password:
Welcome to eisfair!
base : 1.6.4
eiskernel: 1.18.0 (2.4.35-wt1)
eis # echo $TERM
putty
eis #
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Für den automatischen Login muss im ersten Schritt ein Schlüsselpaar erzeugt werden. Dafür meldet man sich wie in einem der vorherigen Kapitel beschrieben beim Server an, so dass man die normale Konsole vor sich hat. Nun wird mit dem Befehl 'ssh-keygen' der Schlüssel erzeugt. Der Befehl fragt daraufhin, unter welchem Namen der Schlüssel abgelegt werden soll. Der Vorschlag kann prinzipiell durch einen Druck auf 'Enter' übernommen werden. Es macht sich jedoch auch Sinn, dem Schlüssel bspw. im Namen das Datum der Erzeugung mitzugeben. So können die Keys später bspw. in einem verschlüsselten Container auf einem USB-Stick mitgenommen werden und man behält den Überblick über das Alter der Keys. Weiterhin wird eine Passphrase für den Schlüssel verlangt. Hier muss man für sich selbst entscheiden, ob man dem Key eine Passphrase gibt oder durch direkten Druck auf 'Enter' einen Schlüssel ohne Passwort erstellt. Der folgende Screenshot zeigt das Anlegen des Keys:
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eis # ssh-keygen
Generating public/private rsa key pair.
Enter file in which to save the key (/root/.ssh/id_rsa): /root/.ssh/2010-02-15_id_rsa
Enter passphrase (empty for no passphrase):
Enter same passphrase again:
Your identification has been saved in /root/.ssh/2010-02-15_id_rsa.
Your public key has been saved in /root/.ssh/2010-02-15_id_rsa.pub.
The key fingerprint is:
13:f3:b6:6a:21:42:a7:c1:5c:3f:5c:cd:1c:22:e2:dd root@eis
eis #
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Damit der soeben erzeugte Schlüssel vom User root für den automatischen Login verwendet werden kann, muss dieser nun in der ssh-Konfiguration eingetragen werden. Dazu wird 'setup' gestart und zur ssh-Konfiguration navigiert. Unter eisfair -1 findet man diese Konfiguration unter folgendem Pfad:
Unter eisfair -2 ist die ssh-Konfiguration hier zu finden:
In der Konfiguration muss nun der Zähler für die Anzahl der zu verwendenden ssh-Keys 'SSH_PUBLIC_KEY_N' um eins erhöht und in der daraufhin sichtbar werdenden Variable 'SSH_PUBLIC_KEY_1' der Schlüssel mit seinem vollen Pfad eingetragen werden. Wichtig: Es muss der Public-Key eingetragen werden, also der im vorherigen Schritt erzeugte Schlüssel mit vollem Pfad sowie der Erweiterung '.pub'. Der folgende Screenshot zeigt genau diesen Schritt:
Wird die Konfiguration nun gespeichert und aktiviert, so wird der angegebene Public-Key in die Datei 'root/.ssh/authorized_keys' eingetragen.
Achtung: Beim Aktivieren der Konfiguration wird authorized_keys neu generiert!
Wurde bereits ein Schlüssel von Hand eingetragen, so ist dieser Eintrag nicht
mehr vorhanden. Es müssen alle zu verwendenden Private-Keys über das Setup
konfiguriert werden.
Damit ist die Konfiguration auf Seiten des Servers abgeschlossen. Wenn spüter alles funktioniert folgt noch ein separater Schritt zur weiteren Absicherung des Servers.
Damit der erzeugte Schlüssel in PuTTY verwendet werden kann, muss er nun auf die Windows-Maschine kopiert werden. Dazu eignet sich ein scp-Tool wie bspw. WinSCP hervorragend.
Hinweiss: Der im folgenden erzeugte PuTTY-Schlüssel lässt sich auch mit WinSCP verwenden!
Es muss nun also der private Schlüssel auf die Windows-Maschine kopiert werden. Um beim obigen Beispiel zu bleiben also die Datei 'root/.ssh/2010-02-15_id_rsa':
Der private Schlüssel liegt in einem Format vor, welches PuTTY nicht direkt verwenden kann. Aus diesem Grund muss der Schlüssel in das PuTTY-Format konvertiert werden. Das ist mit dem Tool 'PuTTYgen' sehr einfach. PuTTYgen ist Bestandteil der PuTTY-Suite und wird beim Installieren des PuTTY-Gesamtpaketes per Default mit installiert.
Nach dem Start von PuTTYgen wird der vom eisfair Server heruntergeladene private Schlüssel durch einen Klick auf 'Load' geladen:
Es ist zu beachten, dass der Typ der aufgelisteten Dateien auf 'All Files (*.*)' gestellt werden muss, damit der private Schlüssel im Load-Dialog angezeigt wird:
Wenn beim Erzeugen des Schlüssels eine Passphrase vergeben wurde, erfragt PuTTYgen diese nun. Nachdem der Schlüssel geladen wurde, sollte PuTTYgen eine Meldung zum erfolgreichen Import des Schlüssels zeigen:
Nun muss der Schlüssel mit PuTTYgen gespeichert werden, damit er im PuTTY-Format vorliegt. Durch einen Klick auf 'Save private key' öffnet sich der entsprechende Dialog, in welchem man dem aktuellen Dateinamen auswählt und um die Endung '.ppk' ergänzt. PuTTYgen macht das leider nicht selbst. Enthält der Schlüssel keine Passphrase erscheint noch eine entsprechende Sicherheitsabfrage. Auch hier muss jeder wieder für sich entscheiden, ob er den Schlüssel mit einem Passwort versehen möchte oder nicht.
Damit ist die Konvertierung des Schlüssels abgeschlossen und PuTTYgen kann beendet werden.
Auf der Windows-Maschine liegt nun der private Schlüssel in zwei verschiedenen Formen vor: Einmal im ursprünglichen Format wie er auf dem Server generiert wurde und einmal im PuTTY-Format:
Neben den zu Begin des PuTTY-Abschnittes beschriebenen Einstellungen muss der Schlüssel nun in PuTTY eingebunden werden. Hier wird zunächst die direkte Integration in eine Session-Konfiguration beschrieben.
Der Schlüssel wurde für den User 'root' erzeugt. Damit der zu verwendende User beim Aufbau einer Verbindung nicht eingetippt werden muss, kann dieser in PuTTY unter Connection - Data - Auto-login username angegeben werden:
Der private Schlüssel wird unter Connection - SSH - Auth ausgewählt:
Damit ist der Schlüssel eingebunden und die Session-Konfiguration kann unter der Kategorie 'Session' gespeichert werden. Damit ist die Konfiguration für die spätere Verwendung gesichert.
Mit einem Klick auf 'Open' stellt PuTTY die Verbindung zum Server unter Verwendung des konfigurierten Usernamens sowie Private-Keys her. Beim ersten Verbindungsaufbau dieser Art kennt PuTTY den Server noch nicht und zeigt den folgenden Dialog:
Hintergrund dieser Meldung ist, dass der Host (also der eisfair-Server) PuTTY noch nicht bekannt ist. Mit dem Klick auf 'Ja' wird die Identifizierung des Hosts in die Registry eingetragen und PuTTY 'kennt' diese Maschine in Zukunft. Diese Meldung sollte in Zukunft nicht mehr angezeigt werden, da sich der Fingerprint eines Hosts i.d.R. nur bei einer Neuinstallation ändert. Damit kann bspw. auch festgestellt werden, wenn man eine Verbindung zur falschen Maschine aufbaut, bspw. ein anderer Server welcher die gleiche IP verwendet, während der 'echte' Server offline ist.
Wenn der Login erfolgreich war, präsentiert sich der eisfair-Server bspw. in folgender Form:
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Using username "root".
Authenticating with public key "imported-openssh-key"
Last login: Tue Feb 16 00:07:30 2010 from xxx.mein.lan
Welcome to eisfair!
base : 1.6.4
eiskernel: 1.18.0 (2.4.35-wt1)
eis #
|
Wenn bis hierhin alles funktioniert, kann der root-Login unter Verwendung eines Passwortes deaktiviert werden. Damit wird unterbunden, dass sich der Superuser 'root' direkt per ssh auf den Server einloggen kann. Diese Massnahme erhöht die Sicherheit des Servers und sollte bei aus dem Internet erreichbaren Server dringend angewandt werden.
Achtung: Dieser Schritt sollte aber nur dann gemacht werden, wenn einerseits der Key-Login sauber funktioniert und andererseits ein normaler User konfiguriert wurde, über den man sich auf den Server einloggen kann. Ansonsten besteht die Gefahr, dass man sich selbst aussperrt und das nur unter Verwendung der 'echten Konsole' wieder korrigieren kann.
Der Passwort-Login für den User root wird in der ssh-Konfiguration abgeschaltet, indem unter 'SSH_PERMITROOTLOGIN' die Einstellung 'without-password' ausgewählt wird:
Wird diese Einstellung aktiviert, kann sich der User 'root' nicht mehr mit Username und Passwort einloggen, sondern nur noch unter Verwendung des Key-Files. Natürlich besteht weiterhin die Möglichkeit, sich als normaler User anzumelden und dann mit dem Kommando
su -
zum Superuser 'root' zu machen.
Das Setup-Programm ist die zentrale Anlaufstelle, wenn es um die Wartung, Einrichtung und Konfiguration des eisfair-Servers geht. Es unterstützt im Moment folgende Features:
Gestartet werden kann das Setup-Programm über die folgenden 2 Arten:
Das Setup-Programm wird über die Eingabe von Zahlen gesteuert, wobei jederzeit ersichtlich ist, welcher Zahl welche Funktion zugeordnet ist. Mit der ,,0`` (Null) verläßt man das Konfigurationsmenü komplett.
| 1. | System administration - Verwaltung des Systems | ||
| 2. | Package administration - Verwaltung von Paketen | ||
| 3. | Package documentation - Dokumentation von Paketen | ||
| 4. | Service administration - Verwaltung der installierten Dienste | ||
| 5. | User administration - Verwaltung von Benutzern und Gruppen | ||
| 0. | Exit |
Mit dem Menüpunkt ,,Exit`` wird das Setup-Programm beendet. Die einzelnen Untermenüs sind im weiteren beschrieben.
Das Menü bietet folgende Möglichkeiten:
| 1. | Base configuration - Grundeinstellungen verwalten | ||
| 2. | Logfile view - Anzeige der Logfiles | ||
| 3. | Devices - Geräte verwalten | ||
| 4. | Filesystems - Dateisystem ändern | ||
| 5. | Hardware diagnostics - Hardware Diagnose | ||
| 6. | Drivers administration - Treiber verwalten (USB|CAPI|etc) | ||
| 7. | Cron administration - Cron Einträge verwalten | ||
| 8. | UpdateDB - UpdateDB verwalten | ||
| 0. | Exit - Zurück ins Hauptmenü |
Dieses Menü dient zur Verwaltung der Grundeinstellungen des eisfair-Servers. Das Untermenü bietet folgende Optionen:
| 1. | Edit base configuration - Grundeinstellungen bearbeiten | ||
| 2. | Edit environment configuration - Umgebungsvariablen bearbeiten | ||
| 3. | Advanced base configuration file handling - Erweiterte Funktionen | ||
| für die Grundeinstellungen | |||
| 4. | Advanced environment configuration file handling - Erweiterte Funktionen | ||
| für die Umgebungsvariablen | |||
| 5. | Set eisfair configuration editor - Festlegung des Konfigurationseditors | ||
| 6. | Set eisfair menu style - Festlegung des Menüstils | ||
| 0. | Exit - Zurück ins Hauptmenü |
Der Menüpunkt ,,Grundeinstellungen bearbeiten`` öffnet die Konfigurationsdatei ,,base``. In dieser Datei werden folgende Einstellungen definiert:
Die Parameter der Grundkonfiguration im Einzelnen:
Gültige Werte: Name
Standardeinstellung: HOSTNAME='eis'
In der Regel wird nur eine Netzwerkkarte verwendet, daher ist der Standard-Wert also 1.
Sollen jedoch mehr als eine Netzwerkkarte zum Einsatz kommen, muss man zwei Fälle unterscheiden:
Es können auch Token-Ring-Karten eingesetzt werden. Für diese gilt im folgenden dasselbe wie für Ethernetkarten.
Gültige Werte: Zahl
Standardeinstellung: ETH_DRV_N='1'
Über die Variable ETH_DRV_1 wird standardmäßig der Treiber für eine NE2000-kompatible Netzwerkkarte geladen. Weitere verfügbare Treiber für eine große Anzahl von Netzwerkkartenfamilien sind bereits in der Beispiel-Datei eingetragen.
Bei einigen Treibern, wie z.B. für die SMC-Karte WD8013, müssen zwei Treiber geladen werden: ,,8390`` und ,,wd``. Für diese Karten sind bereits diese Treiber-Pärchen in der Beispiel-Datei vorgegeben, so daß man sie nur noch auskommentieren muss.
Bei manchen ISA-Karten braucht der Treiber zusätzliche Informationen, um die Karte zu finden, z.B. die I/O-Adresse. Bei NE2000-kompatiblen ISA-Karten und bei der EtherExpress16 ist dies zum Beispiel der Fall.
Hier ist z.B.
ETH_DRV_x_OPTION=`io=0x340'
zu setzen (oder der entsprechende numerische Wert).
Ist keine Option nötig, kann die Variable leer gelassen werden.
Sind mehrere Optionen nötig, sind diese durch Leerzeichen zu trennen, z.B.
ETH_DRV_x_OPTION=`irq=9 io=0x340'
Werden zwei identische Netzwerkkarten verwendet, z.B. NE2000-ISA-Karten oder 3c509-Karten, müssen die verschiedenen I/O-Werte durch Komma getrennt werden, also
ETH_DRV_x_OPTION=`io=0x240,0x300'
Die beiden IO-Werte müssen durch Komma ohne Blank getrennt werden!
Dieses funktioniert nicht bei allen Netzwerkkarten-Treibern. Einige muss man auch doppelt laden, also dann ETH_DRV_N='2'. In diesem Fall müssen aber mit der Option ,,-o`` verschiedene Namen vergeben werden, z.B.
ETH_DRV_N='2'
ETH_DRV_1='3c503'
ETH_DRV_1_OPTION='-o 3c503-0 io=0x280'
ETH_DRV_2='3c503'
ETH_DRV_2_OPTION='-o 3c503-1 io=0x300'
Tipp: erst die Komma-Methode ausprobieren, danach das mehrfache Laden mit Option ,,-o`` versuchen.
ACHTUNG
Wer zwei NE-Clones verwendet, und zwar jeweils eine ISA- und eine
PCI-Karte muss für die ISA-Karte zusätzlich 'probe_pci=0' als
Option angeben, also zum Beispiel:
ETH_DRV_1_OPTION='io=0x240 probe_pci=0'
Wer mit 2 Netzwerkkarten Erfahrungen gesammelt hat, kann diese gerne mitteilen. Sie wird dann in die Dokumentation einfließen.
Siehe auch die Liste aller unterstützten Netzwerkkarten.
Liste aller unterstützten Netzwerkkarten
| ETH_DRV_x | Kernel | Kartenfamilie
|
|---|---|---|
| 3c501 | 2.4.35/2.6.32 ISA | 3COM EtherLink (3c501) |
| 3c503 | 2.4.35/2.6.32 ISA | 3COM EtherLinkII (3c503) |
| 3c505 | 2.4.35/2.6.32 ISA | 3COM Etherlink Plus (3c505) |
| 3c507 | 2.4.35/2.6.32 ISA | 3COM Etherlink 16 (3c507) |
| 3c509 | 2.4.35/2.6.32 ISA | 3COM EtherLinkIII (3c509) |
| 3c515 | 2.4.35/2.6.32 ISA | 3COM EtherLink XL (3c515) |
| 3c574_cs | 2.4.35/2.6.32 PCMCIA | 3Com 3c574 |
| 3c589_cs | 2.4.35/2.6.32 PCMCIA | 3Com 3c589 |
| 3c59x | 2.4.35/2.6.32 PCI | 3COM Vortex/Boomerang 3c59x,3c900,3c905 |
| 8139cp | 2.4.35/2.6.32 PCI | RealTek 8139C+ 10/100 |
| 8139too | 2.4.35/2.6.32 PCI | RealTek 8129/8130/8139 10/100 |
| 82596 | 2.4.35/2.6.32 | Apricot Xen-II on board Ethernet |
| ac3200 | 2.4.35/2.6.32 EISA | Ansel Communications 3200 |
| acenic | 2.4.35/2.6.32 PCI | Alteon AceNIC/3Com 3C985/NetGear GA620 |
| Gigabit | ||
| airo | 2.4.35/2.6.32 PCI/ISA | Cisco/Aironet 34X/35X/4500/4800 cards |
| airo_cs | 2.4.35/2.6.32 PCMCIA | Cisco/Aironet 34X/35X/4500/4800 cards |
| aironet4500_cs | 2.4.35 PCMCIA | Airo 4500/4800 series cards |
| amd8111e | 2.4.35/2.6.32 PCI | AMD 8111 (new PCI lance) |
| arcnet | 2.4.35/2.6.32 PCI/ISA | Generic ARCnet |
| arc-rimi | 2.6.32 | ARCnet COM90xx (RIM I) chipset driver |
| arlan | 2.4.35 PCI | Aironet Arlan 655 & IC2200 DS |
| at1700 | 2.4.35/2.6.32 ISA | AT1700/1720 (Fujitsu 86965) |
| atl1c | 2.6.32 PCI | Atheros/Attansic L1C Gigabit Ethernet |
| atl1e | 2.4.35/2.6.32 PCI | Atheros/Attansic L1E Gigabit Ethernet |
| atl1 | 2.4.35/2.6.32 PCI | Atheros/Attansic L1 Gigabit Ethernet |
| atl2 | 2.4.35/2.6.32 PCI | Atheros/Attansic L2 Fast Ethernet |
| atmel | 2.4.35/2.6.32 PCMCIA | Atmel at76c502/at76c504/at76c506 wireless |
| atmel_cs | 2.4.35/2.6.32 PCMCIA | Atmel at76c502/at76c504/at76c506 wireless |
| atp | 2.4.35/2.6.32 PAR | AT-LAN-TEC/RealTek pocket adapter |
| axnet_cs | 2.4.35 PCMCIA | Asix AX88190 Fast Ethernet |
| b44 | 2.4.35/2.6.32 PCI | Broadcom 440x/47xx |
| bnx2 | 2.4.35/2.6.32 PCI-Exp | Broadcom NetXtreme II Gigabit Ethernet |
| com20020 | 2.4.35/2.6.32 PCI/ISA | ARCnet COM20020 chipset driver |
| com20020_cs | 2.4.35/2.6.32 PCMCIA | ARCnet COM20020 chipset driver |
| com90xx | 2.6.32 PCI/ISA | ARCnet COM90xx (normal) chipset driver |
| com90io | 2.6.32 PCI/ISA | ARCnet COM90xx (IO mapped) chipset driver |
| cs89x0 | 2.4.35/2.6.32 ISA | IBM Etherjet, cs89x0 based Cards |
| (option io=0xnnn necessary!) | ||
| cs89x0_cs | 2.4.35 PCMCIA | IBM EtherJet Ethernet Adapter |
| de4x5 | 2.4.35/2.6.32 PCI/EISA | Digital DE425/DE434/DE435/DE450/DE500 |
| de600 | 2.4.35/2.6.32 PARPORT | D-Link DE-600 Ethernet Pocket Adapter |
| de620 | 2.4.35/2.6.32 PARPORT | D-Link DE-620 Ethernet Pocket Adapter |
| defxx | 2.4.35/2.6.32 PCI | Digital DEFTA/DEFEA/DEFPA adapter (FDDI) |
| depca | 2.4.35/2.6.32 PCI/EISA | DEPCA DE10x/DE20x/DE20x/DE422 |
| dgrs | 2.4.35 PCI/EISA | Digi International RightSwitch SE-X |
| dl2k | 2.4.35/2.6.32 PCI | DL2000/TC902x-based Gigabit |
| dmfe | 2.4.35/2.6.32 PCI | Davicom DM910x/DM980x |
| e100 | 2.4.35/2.6.32 PCI | Intel(R) Pro/100 |
| e1000 | 2.4.35/2.6.32 PCI | Intel(R) Pro/1000 Gigabit Ethernet |
| e1000e | 2.4.35/2.6.32 PCI-Exp | Intel(R) Pro/1000 Gigabit Ethernet |
| e2100 | 2.4.35/2.6.32 ISA | Cabletron E21xx |
| eepro | 2.4.35/2.6.32 ISA | Intel EtherExpress Pro/10 |
| eepro100 | 2.4.35 PCI | Intel EtherExpressPro PCI 10+/100B/100+ |
| eexpress | 2.4.35/2.6.32 ISA | EtherExpress 16 |
| epic100 | 2.4.35/2.6.32 PCI | SMC EPIC/100 (EtherPower II) |
| eth16i | 2.4.35/2.6.32 ISA/EISA | ICL EtherTeam 16i/32 |
| ewrk3 | 2.4.35/2.6.32 ISA | EtherWORKS 3 ISA (DE203, DE204, DE205) |
| fealnx | 2.4.35/2.6.32 PCI | Myson MTD-8xx |
| fmvj18x_cs | 2.4.35/2.6.32 PCMCIA | Fujitsu FMV-181/182/183/184 |
| forcedeth | 2.4.35/2.6.32 PCI | nForce Ethernet |
| hamachi | 2.4.35/2.6.32 PCI | Packet Engines Hamachi GNIC-II |
| hostap_cs | 2.4.35/2.6.32 PCMCIA | Prism2/2.5/3 PC Cards |
| hostap_pci | 2.4.35/2.6.32 PCI | Prism2.5 based PCI Wlan cards |
| hostap_plx | 2.4.35/2.6.32 PCMCIA | Prism2/2.5/3 in PLX9052 PCI adaptors |
| hp100 | 2.4.35/2.6.32 ISA/PCI | HP 10/100VG PCLAN |
| hp | 2.4.35/2.6.32 ISA | HP PCLAN (27245, 27xxx) |
| hp-plus | 2.4.35/2.6.32 ISA | HP PCLAN+ (27247B and 27252A) |
| iph5526 | 2.4.35 PCI | Interphase 5526 |
| lance | 2.4.35/2.6.32 ISA | AMD LANCE and PCnet (AT1500, NE2100) |
| lp486e | 2.4.35/2.6.32 PCI | LP486E on board Ethernet |
| myson803 | 2.4.26 PCI | Myson MTD-8xx PCI Ethernet |
| natsemi | 2.4.35/2.6.32 PCI | NatSemi DP8381x Fast Ethernet |
| ne | 2.4.35/2.6.32 ISA | NE2000/NE1000 ISA clone |
| ne2k-pci | 2.4.35/2.6.32 PCI | NE2000 PCI clone |
| netwave_cs | 2.4.35/2.6.32 PCMCIA | Netwave AirSurfer Wireless LAN |
| ni5010 | 2.4.35/2.6.32 ISA | MiCom-Interlan NI5010 |
| ni52 | 2.4.35/2.6.32 ISA | NI5210-Karte (i82586 Ethernet-Chip) |
| ni65 | 2.4.35/2.6.32 ISA | NI6510 Ethernet |
| nmclan_cs | 2.4.35/2.6.32 PCMCIA | New Media Ethernet LAN |
| ns820 | 2.4.26 PCI | Donald Becker's version of DP83820 |
| ns83820 | 2.4.35/2.6.32 PCI | National Semiconductor DP83820, eg |
| SMC SMC9462TX, D-Link, DGE-500T, | ||
| PureData PDP8023Z-TG, SOHO-GA2000T, | ||
| SOHO-GA2500T, NetGear GA621 | ||
| orinoco_cs | 2.4.35/2.6.32 PCMCIA | Orinoco based WLAN Cards |
| orinoco_pci | 2.4.35/2.6.32 PCI | Lucent/Orinoco based WLAN-Cards |
| orinoco_plx | 2.4.35/2.6.32 PCI | Lucent/Orinoco based PCMCIA WLAN-Cards |
| in PLX adapter | ||
| orinoco_tmd | 2.4.35/2.6.32 PCI | Lucent/Orinoco based WLAN-Cards with TMD |
| PCI-Bridge | ||
| pcnet32 | 2.4.35/2.6.32 PCI | AMD PCnet32 and AMD PCnetPCI |
| pcnet_cs | 2.4.35/2.6.32 PCMCIA | NS8390-based cards (NE2000, DLINK etc) |
| prism54 | 2.4.35/2.6.32 PCI/PCMCIA | PrismGT/PrismDuette/PrismIndigo Chipsets |
| r1000 | 2.4.35 PCI | Realtek 816x/810x/811x Gigabit Ethernet |
| r6040 | 2.6.32 PCI | RDC R6040 Fast Ethernet |
| r8101 | 2.4.35 PCI-Exp | Realtek 8101/8102 Fast Ethernet |
| r8168 | 2.4.35 PCI-Exp | Realtek 8168/8111 Gigabit Ethernet |
| r8169 | 2.4.35/2.6.32 PCI | Realtek 8169/8110 Gigabit Ethernet |
| ray_cs | 2.4.35/2.6.32 PCMCIA | Aviator/Raytheon 2.4GHz cards |
| rhinefet | 2.4.35 PCI | VIA Rhine Family Fast Ethernet Adapter |
| sb1000 | 2.4.35/2.6.32 ISA | General Instruments Surfboard 1000 |
| sis190 | 2.6.32 PCI | SiS190/SiS191 Gigabit Ethernet |
| sis900 | 2.4.35/2.6.32 PCI | SiS 900/7016 Fast Ethernet |
| sk98lin | 2.4.35 PCI | Marvell Yukon, SysKonnect SK-98xx |
| and SK-95xx Gigabit | ||
| skfp | 2.4.35/2.6.32 PCI | SysKonnect FDDI |
| skge | 2.4.35/2.6.32 PCI | Marvell Yukon, SysKonnect SK-98xx/SK-95xx |
| sky2 | 2.4.35/2.6.32 PCI | Marvell Yukon2, SysKonnect2 SK-9E21D/9S21 |
| smc-ultra | 2.4.35/2.6.32 ISA | SMC Ultra |
| smc9194 | 2.4.35/2.6.32 PCI | SMC 9194 |
| smc91c92_cs | 2.4.35/2.6.32 PCMCIA | SMC 91Cxx-based cards |
| starfire | 2.4.35/2.6.32 PCI | Adaptec Starfire/DuraLAN |
| sundance | 2.4.35/2.6.32 PCI | DFE-550FX or DFE-530TXS |
| sungem | 2.4.35/2.6.32 PCI | Sun GEM: GigabitEthernet/P 2.0 |
| sunhme | 2.4.35/2.6.32 PCI | Sun Happy Meal 10/100baseT |
| tg3 | 2.4.35/2.6.32 PCI | Broadcom Tigon3 Gigabit Ethernet |
| tlan | 2.4.35/2.6.32 PCI | TI ThunderLAN (Compaq Netelligent ...) |
| tulip | 2.4.35/2.6.32 PCI | DECchip Tulip (dc21x4x) |
| typhoon | 2.4.35/2.6.32 PCI | 3CR990 series 'Typhoon' |
| velocityget | 2.4.35 PCI | VIA Velocity Family Gigabit Ethernet |
| via-rhine | 2.4.35/2.6.32 PCI | VIA Rhine PCI (3043, VT86c100A, |
| dfe-530tx) | ||
| via-velocity | 2.6.32 PCI | VIA Velocity support |
| wavelan_cs | 2.4.35/2.6.32 PCMCIA | AT&T/Lucent WaveLAN |
| wd | 2.4.35/2.6.32 ISA | SMC WD80x3 |
| winbond-840 | 2.4.35/2.6.32 PCI | Winbond W89c840, Compex TX9882 |
| xirc2ps_cs | 2.4.35/2.6.32 PCMCIA | Xircom CE2/CEIIps/RE-10/CEM28/CEM33/CE33 |
| CEM56/CE3-100/CE3B/RE-100/REM10BT/ | ||
| REM56G-100 | ||
| xircom_cb | 2.4.35/2.6.32 PCMCIA | Xircom Cardbus Ethernet cards |
| xircom_tulip_cb | 2.4.35 PCMCIA | Xircom CBE-100 |
| yellowfin | 2.4.35/2.6.32 PCI | Yellowfin Gigabit-NIC/Symbios 53c885 |
Hinweis
Auf der eisfair -Webseite befindet sich eine Liste von Netzwerkkarten
mit Tipps zur Einbindung in ein eisfair bzw. fli4l System.
Gültige Werte: Zahl
Standardeinstellung: IP_ETH_N='1'
Normalerweise wird der Interface-Name (auch Device-Name) des Rechners
automatisch gesetzt, nämlich in der Reihenfolge 'eth0', 'eth1' usw.
In einzelnen Fällen, wenn z.B. IP-Aliasing (mehrere IP-Adressen
auf einer Netzwerkkarte) genutzt werden soll, ist die manuelle Vergabe
der Interface-Namen sinnvoll. Sonst lässt man die Variable einfach leer.
ACHTUNG
Das Füllen dieser Variablen kann zu Fehlern führen!
Im Zweifel ist diese Variable leer zu lassen.
Beispiel:
IP_ETH_1_NAME='eth0'
IP_ETH_2_NAME='eth0:0'
Standardeinstellung: IP_ETH_1_NAME=''
Gültige Werte: IP Adresse
Standardeinstellung: IP_ETH_x_IPADDR='192.168.6.254'
Regel:
ip-adress BITWISE-AND netmask = network
Beispiel:
192.168.6.55 BITWISE-AND 255.255.255.0 = 192.168.6.0
Gültige Werte: IP Adresse
Standardeinstellung: IP_ETH_x_NETWORK='192.168.6.0'
Gültige Werte: Netmask
Standardeinstellung: IP_ETH_x_NETMASK='255.255.255.0'
Gültige Werte: IP Adresse
Standardeinstellung: IP_DEFAULT_GATEWAY='192.168.6.1'
Im Normalfall ist die Angabe von weiteren Netzwerkrouten nicht erforderlich, daher ist die
Gültige Werte: Zahl
Standardeinstellung: IP_ROUTE_N='0'
network netmask gateway
Ist z.B. das Netzwerk 192.168.7.0 mit der Netzwerkmaske 255.255.255.0 über das Gateway 192.168.6.99 erreichbar, ist anzugeben:
IP_ROUTE_1='192.168.7.0 255.255.255.0 192.168.6.99'
Gültige Werte: Lan Name
Standardeinstellung: DOMAIN_NAME='lan.home'
Gültige Werte: IP Adresse
Standardeinstellung: DNS_SERVER='192.168.6.1'
Gültige Werte: siehe Beispiel
Standardeinstellung: TIME_ZONE='CET'
Gültige Werte: yes, no
Standardeinstellung: START_PCMCIA='no'
Gültige Werte: 'i82365' oder 'tcic'
Standardeinstellung: PCMCIA_PCIC='i82365'
Gültige Werte:
Standardeinstellung: PCMCIA_PCIC_OPTS=''
Gültige Werte:
Standardeinstellung: PCMCIA_CORE_OPTS=''
Gültige Werte:
Standardeinstellung: PCMCIA_CORE_OPTS=''
Gültige Werte:
Standardeinstellung: PCMCIA_SCHEME=''
Gültige Werte: yes, no
Standardeinstellung: START_SYSLOGD='yes'
Gültige Werte: Zahl
Standardeinstellung: SYSLOGD_DEST_N='1'
Gültige Werte: Name
Standardeinstellung: SYSLOGD_DEST_x_NAME='syslogd'
Gültige Werte: yes, no
Standardeinstellung: SYSLOGD_DEST_x_ACTIVE='no'
Gültige Werte: Zahl
Standardeinstellung: SYSLOGD_DEST_x_SOURCE_N='1'
Gültige Werte: Name
Standardeinstellung: SYSLOGD_DEST_x_SOURCE_x_NAME=''
Gültige Werte: yes, no
Standardeinstellung: SYSLOGD_DEST_x_SOURCE_x_ACTIVE='no'
Beispiel 1: '*.*'
Beispiel 2: 'kern.info'
Gültige Werte: siehe Beispiel
Standardeinstellung: SYSLOGD_DEST_x_SOURCE_x='*.*'
Beispiel 1: '/var/log/messages'
Beispiel 2: '@192.168.6.2'
Beispiel 3: '/dev/console'
Gültige Werte: Pfad zur Log Datei, etc..
Standardeinstellung: SYSLOGD_DEST_x_TARGET='/var/log/messages'
Gültige Werte: absoluter Pfad zur auszuführenden Datei
Standardeinstellung: SYSLOGD_DEST_x_PREROTATE_CMD=''
Gültige Werte: absoluter Pfad zur auszuführenden Datei
Standardeinstellung: SYSLOGD_DEST_x_POSTROTATE_CMD='/etc/init.d/syslogd -quiet restart'
Gültige Werte: Zahl
Standardeinstellung: SYSLOGD_MARK_INTERVAL='20'
Gültige Werte: Zahl
Standardeinstellung: SYSLOGD_LOG_COUNT='10'
Gültige Werte: daily, weekly, monthly
Standardeinstellung: SYSLOGD_LOG_INTERVAL='monthly'
| -a <Socket> | Öffnet <Socket> zum Lesen von Meldungen. <Socket> | |
| ist auf /dev/log voreingestellt. Hier kann zum | ||
| Beispiel zusätzlich ein dev/log aus einer 'chroot' | ||
| Umgebung angegeben werden, damit die 'chroot' Umgebung | ||
| auch Syslog verwenden kann. | ||
| -d | Debug Modus (für Entwickler gedacht) | |
| -f <Konfigdatei> | Lädt eine andere Konfigdatei. Normalerweise wird | |
| /etc/syslog.conf verwendet. | ||
| -h | Über das Netzwerk empfangene Meldungen auch über | |
| das Netzwerk weitersenden. Damit kann man mehrere | ||
| Netzwerk-Syslogs 'in Reihe schalten', um Beispielsweise | ||
| Meldungen durch mehrere Firewalls oder aus einer DMZ zu | ||
| bekommen. -t sollte auch verwendet werden, siehe dort. | ||
| -l <Hostnamen> | Eine durch : getrennte Liste von Hostnamen, die in | |
| kurzer Form in der Logdatei stehen. Gewöhnlich | ||
| bevorzugt man die Option -s, die ähnliches Verhalten | ||
| bringt. | ||
| -m <Mark Zeit> | Syslog schreibt alle 20 Minuten einen Eintrag -MARK- | |
| in ein Logfile. Daran kann man erkennen, daß das | ||
| System noch lebt. | ||
| Bei der nachträglichen Analyse kann man dadurch | ||
| beispielsweise nächtliche Abstürze zeitlich eingrenzen. | ||
| Durch diese Option kann man anstatt 20 (Minuten) auch | ||
| einen anderen Wert verwenden. Der Wert 0 schaltet die | ||
| Funktion ab. | ||
| -n | Syslog soll nicht automatisch in den Hintergrund gehen. | |
| Diese Option wird im Normalfall nicht verwendet. Auf | ||
| speziellen Systemen (Rettungs- oder | ||
| Installationsystemen) wird diese manchmal gesetzt. | ||
| -p <Socket> | Öffnet <Socket> zum Lesen von Meldungen. Siehe Option -a. | |
| -r | Aktiviert den Empfang von Netzwerkmeldungen. Aus | |
| Effizienz- und Stabilitätsgründen sollte man alle IPs, | ||
| von denen man Meldungen empfängt, in die Datei | ||
| Hostnamen für das Logfile zu bilden) | ||
| -s <Domains> | <Domains> ist eine durch : getrennte Liste von Domains, | |
| die vor dem Loggen von Hostnamen abgeschnitten werden. | ||
| Das ist in Verbindung mit -r hilfreich, da die FQDNs | ||
| (vollen Namen) viel Platz im Logfile wegnehmen, und die | ||
| Hostnamen meistens sowieso schon eindeutig sind. Hat | ||
| man einen host mail.selflinux.de und ein -s | ||
| selflinux.de, so wird der Hostname also als mail in den | ||
| Logdateien stehen. | ||
| -t | Weitergeleitete Meldungen (siehe Option -h) sollen den | |
| empfangenen Hostnamen enthalten, nicht den eigenen. Das | ||
| heißt also, der Hostname der Meldung wird nicht | ||
| verändert; diese können damit weiterhin eindeutig | ||
| zugeordnet werden. |
Gültige Werte: siehe oben
Standardeinstellung: SYSLOGD_OPTIONS=''
Gültige Werte: yes, no
Standardeinstellung: START_ATD='no'
Beispiel: 'de-latin1'
Standardeinstellung: KEYMAP='de-latin1'
Standardeinstellung: POWEROFF='yes'
Standardeinstellung: POWEROFF_SMP='no'
Standardeinstellung: POWEROFF_REALMODE='no'
Gültige Werte: Zahl
Standardeinstellung: MODULE_N='0'
Gültige Werte: Name des Kernel Moduls
Standardeinstellung: MODULE_x=''
Gültige Werte: Modulspezifisch
Standardeinstellung: MODULE_x_OPTION=''
Der Menüpunkt ,,Umgebungsvariablen bearbeiten`` öffnet die Konfigurationsdatei ,,environment``. Somit können die folgenden Einstellungen bearbeitet werden:
Gültige Werte: 'joe' oder 'vi'
Standardeinstellung: EDITOR='joe'
Gültige Werte: 'less' oder 'more'
Standardeinstellung: PAGER='less'
Gültige Werte: Zahl
Standardeinstellung: MAX_BACKUP_CONFIG='10'
Gültige Werte: yes, no
Standardeinstellung: SCROLL='no'
Gültige Werte: '' (leer) oder 'http://proxy.lan.local:8080'
Standardeinstellung: HTTP_PROXY=''
Gültige Werte: Name
Standardeinstellung: HTTP_PROXY_USER=''
Gültige Werte: Passwd
Standardeinstellung: HTTP_PROXY_PASSWD=''
Standardeinstellung: LC_CTYPE='de_DE@euro'
Die erweiterten Behandlung der Konfigurationsdateien (engl. ACFH=Advanced configuration file handling) wird an einer anderen Stelle beschrieben. Daher soll hier nicht weiter darauf eingegangen werden.
Die Auswahl des Konfigurationseditors wird ausführlich an einer anderen Stelle beschrieben.
Hier kann der Stil des Menü eingestellt werden.
| 1. | Classic text style | ||
| 2. | Curses style |
Dieses Menü stellt die verschiedenen Logfiles da, die in der base config, Abschnitt 'Syslogd' angelegt wurden. Die Menge der Einträge ist also optinal.
| 1. | View messages | ||
| 2. | View older messages | ||
| 3. | View log.sudo | ||
| 4. | View older log.sudo | ||
| 5. | View antispam*.log | ||
| 6. | View older antispam*.log | ||
| 7. | View log.eis-install | ||
| 8. | View older log.eis-install | ||
| 0. | Exit |
Das Menü ,,Devices`` bietet Funktionen zur Verwaltung von Geräte an. Die einzelnen Menüpunkte sind:
| 1. | Format floppy disk | ||
| 2. | Mount floppy disk | ||
| 3. | Umount floppy disk | ||
| 4. | Mount CDROM | ||
| 5. | Umount CDROM | ||
| 6. | Mount USB device | ||
| 7. | Umount USB device | ||
| 8. | Mount status | ||
| 0. | Exit |
Die einzelnen Menüpunkte sollten selbsterklärend sein. Daher werden sie hier nicht näher beschrieben.
Dieses Menü dient zur Anzeige der Dateisysteme und ggf. zur Konvertierung von ext2 Dateisystemen zu ext3 Dateisystemen.
Die einzelnen Menüpunkte sind weitgehend selbsterklärend. Daher werden sie nicht weiter erläutert. Nur soviel sei hier angemerkt, daß das ext3 Dateisystem ein sogenanntes journaling filesystem ist und damit eine bessere Datensicherheit bei Systemabstürzen (zum Beispiel durch Stromausfall) gegeben ist.
| 1. | List filesystems | ||
| 2. | Convert ext2 filesystems to ext3 | ||
| 3. | mdadm - RAID management - RAID verwalten | ||
| 0. | Exit |
| 1. | List integrated hardware | ||
| 2. | Update hardware database information | ||
| 3. | Autoload kernel modules | ||
| 0. | Exit |
In dieser Sektion kann verschiedene Hardware konfiguriert werden, Die Einträge richten sich nach den installierten Paketen und ist somit optional.
| 1. | USB administration | ||
| 2. | CAPI administration | ||
| 3. | Conexant HSF softmodem | ||
| 0. | Exit |
Die Konfiguration von 'Cron' wird ausführlich an einer anderen Stelle beschrieben.
| 1. Viev documentation | |||
| 2. Edit configuration | |||
| 3. Run updatedb now | |||
| 0. Exit |
In diesem Untermenü sind alle Punkte untergebracht, mithilfe derer man Pakete installieren kann.
ACHTUNG
Die Pakete (engl. Packages) werden direkt aus dem Internet geladen auf dem
eisfair-Server installiert. Es ist kein Zwischenschritt über einen anderen
Rechner erforderlich, auf dem dieses Paket konfiguriert wird. Die Konfiguration
wird auf dem eisfair-Server direkt vorgenommen.
Das Menü bietet folgende Möglichkeiten:
| 1. | List installed packages - Installierte Pakete anzeigen | ||
| 2. | Install new package - Pakete browsen | ||
| 3. | Change URL for download - Download-URL ändern | ||
| 4. | Remove Package - Pakete löschen | ||
| 5. | Search packages with Pack-Eis - Pakete suchen auf Pack-Eis | ||
| 0. | Exit - Zurück ins Hauptmenü |
An dieser Stelle noch ein paar Worte zu der Aufteilung der Pakete. Das Installationsprogramm liest Übersichtsdateien (sie heißen gewöhnlich ,,eis-list.txt``), in der Angaben zu den einzelnen Paketen gemacht werden. Daneben können auch noch andere Übersichtsdateien auf anderen Paket-Server verlinkt sein. Daraus ergibt sich eine vorzügliche Möglichkeit, die komplette Paketstruktur dezentral zu organisieren, und die Entwicklung und Wartung auf bestimmte Personen zu delegieren, die ihrerseits ihr Aufgabengebiet weiter aufteilen können, indem sie wiederum andere Paket-Server verlinken.
Für das Aufbauen einer lokalen Mirrorhierarchie siehe auch im Anhang Aufbau eines Mirrors
Dieser Menüpunkt bietet keine weiteren Auswahlmöglichkeiten, sondern listet nur alle bereits installierten Pakete, ihre Versionsnummer und deren letztes Änderungsdatum auf. Mit ,,Enter`` kann diese Ansicht verlassen werden.
Hinter diesem Punkt verbergen sich die Funktionen zum Durchsuchen der eisfair-Paketstruktur. Hier im wird stets der Inhalt einer kompletten Übersichtsdatei angezeigt, bei der Defaulteinstellung ist die von eisfair.org. Eingestellt werden kann die URL dieser Seite über den Menüpunkt Download-URL ändern. Es besteht auch die Möglichkeit, eine bestimmte Übersichtsseite darstellen zu lassen, indem man einem Link von der aktuellen Seite folgt, die auf die gewünschte Übersichtsseite verweist.
Available packages:
1. i 1.0.0 EISFAIR base patch 10
2. i 1.0.0 Apache web server and php 4
3. - 1.0.0 EISFAIR NFS-client
4. i 0.90.3 Tools (recommended)
5. i 0.90.0 Perl interpreter
6. n 1.0.1 Inet services (pure-ftpd & ssh, xinetd, telnet)
7. i 0.92.0 Midnight Commander
8. > SCSI drivers
9. > Other package server sites
last update 2002-04-25 22:06
? = unknown - = not installed n = New o = Old i = Installed > = Link
Mit den einzelnen Nummern sind bestimmte Aktionen verbunden; entweder wird das Paket zur Installation ausgewählt und diese gestartet (siehe weiter unten), oder man folgt einem Link.
Die Zeichen (Status) nach den Zahlen haben folgende Bedeutung:
| ? | Dieses Paket kann vom Setup-Programm nicht richtig eingeordnet werden. | ||
| Dieses Zeichen sollte nie auftreten. | |||
| - | Dieses Paket ist noch nicht installiert. | ||
| n | Auf dem Paketserver ist eine neuere Version vorhanden als auf dem eisfair-Server. | ||
| o | Auf dem Paketserver ist einen ältere Version als auf dem Rechner. | ||
| i | Dieses Paket ist in dieser Version bereits installiert. | ||
| > | Diese Zeile bezeichnet einen Link auf eine andere Überssichtsseite. |
Bezeichnet eine Zeile ein Paket, dann wird direkt nach dem Status die Versionsnummer des Paketes auf dem Server angezeigt, gefolgt vom Namen des Paketes.
Die Zeile ,,last update`` bezeichnet den Zeitpunkt, wann diese Übersichtsseite auf dem Server zuletzt geändert wurde.
ACHTUNG
Mit der Anwahl dieses Menüpunktes wird eine Verbindung zum Server,
auf dem die eingestellte Übersichtsdatei liegt, hergestellt. Dies kann
bedeuten, das eine Einwahl ins Internet stattfindet.
Wenn man im Menü ein Paket zum Download ausgewählt hat, werden auf eine Reihe von Informationen über das zu installierende Paket anzeigt.
Package: Mail service URL: http://www.pack-eis.de/dl.php?l=11516/mail.tar.bz2 Name: mail Package: Mail service Version: 1.10.6 Date: 2011-09-17 Space: 10 MB required Author: Juergen Edner, juergen(at)eisfair(dot)org Status: stable Section: mail Mail Services ALTERMIME Version: 0.3.10 EXIM Version: 4.76 FETCHMAIL Version: 6.3.21 UW-IMAPD Version: 2007f.404 MAILX Version: 8.1 UW-IPOP3D Version: 2007f.104 VACATION Version: 1.2.7.0 UW-MAILUTIL Version: 2007f.13 This package requires the following libraries: libssl >= 1.2.14 - Library: OpenSSL Install (y=yes, n=no, a=all)?
Hier kann man sich eine ausführliche Beschreibung des Paketes anschauen und sich informieren, ob das Paket die gewünschten Anforderungen erfüllt. Mit der Eingabe von ,,y`` kann die Installation fortgesetzt werden, mit der Eingabe von ,,n`` wird sie abgebrochen. Wenn das Paket weitere Pakete benötigt die aktualisiert werden müssen, wird dies zusätzlich angezeigt. Um alles ohne weitere Nachfrage zu installieren erfolgt dies durch Eingabe von ,,a``.
Wenn die Installation fortgesetzt werden soll, wird das Paket vom Paketserver heruntergeladen; dieser Vorgang wird angezeigt, auch ist eine ständige Fortschrittsanzeige verfügbar. Nachdem das Paket heruntergeladen wurde, wird es entpackt und installiert. Während der Installation können eine Reihe von Meldungen erscheinen (je nach Paket); diese Meldungen sollte man sich genau anschauen und eventuelle Fehlermeldungen aufschreiben, um sie dann dem Paketautor über die eisfair-Newsgroup mitzuteilen.
Nachdem das Paket installiert wurde, wird wieder erneut der Packagebrowser angezeigt.
Mit diesem Menüpunkt kann direkt die Adresse einer anderen Übersichtsseite angegeben werden; dabei werden die 5 zuletzt benutzen Seiten in einer Liste gespeichert, die man direkt mit der Eingabe der entsprechenden Nummer anwählen kann, ohne die Adresse jedesmal angeben zu müssen. Die offizielle Download-Seite von eisfair erhält man bei der Eingabe von ,,S`` (wie Standard).
Durch Auswahl '4 Remove Package' erscheint eine Liste aller über das Installationsmenü installierten Programmpakete samt Versionsnummer und Erstelldatum.
Remove packages (only removeable packages are listed) 1. a2ps 1.4.0 2008-05-18 2. antispam 1.9.0 2010-09-21 3. apache2 1.4.5 2010-09-13 4. apache2_php5 1.4.2 2010-09-06 5. apache2_webalizer 1.1.0 2009-05-26 6. apcupsd 0.3.3 2008-12-14 7. archimap 1.1.0 2006-03-25 8. avm_fritz-1_pci_2.6.32-eisfair 1.1.0 2011-02-24 9. avm_fritz_pci_2.4.26-1 1.3.1 2007-02-18 10. avm_fritz_pci_2.4.35-wt1 1.0.3 2009-09-09 11. avm_fritz_usb2x_2.4.35-wt1 1.0.1 2008-04-04 12. babel 0.8.0 2011-03-13 13. bind9 1.2.9 2010-03-20 14. capi 1.10.3 2011-06-18 15. capi2text 1.1.3 2011-07-24 16. certs 1.2.2 2011-09-11 17. clamav 1.2.20 2011-06-29 18. clearsilver 0.4.0 2010-02-27 19. conexant_hsf_2.4.35-wt1 0.1.2 2008-09-21 20. detox 0.3.0 2009-02-28
Bei mehr als 18 installierten Paketen wird die Liste seitenweise fortgesetzt, dazwischen erhalten Sie eine Abfrage.
Use SHIFT + PAGE-UP to scroll up Select (1-107, ENTER=Return, 0=Exit)?
Merken Sie sich die Nummer, die links von Ihrem zu deinstallierendem Paket steht. Auf der letzten Seite wird dann
Select package to remove (1-[x], ENTER=Return, 0=Exit)angezeigt,wobei [x] mit der lokal installierten Paketezahl ersetzt wird.
Geben Sie hier nun die von oben gemerkte Nummer ein. Auf der Folgeseite wird noch einmal die Paketinformation (Name, Beschreibung, Version, Erstelldatum und Autor) ausgegeben, und am unteren Bildschirmrand
Remove package (y/n)?
abgefragt. Bei ,,N`` wird nach einer Bestätigung mittels ,,Enter`` wiederum die Deinstallations-Paketliste angezeigt. Bei ,,Y`` erscheinen je nach Paket mehr oder weniger Ausgaben der Deistallationsroutine.
Wenn das Script durchgelaufen ist, wird
Package [xx] removed.
ausgegeben, wobei statt [xx] der Paketname nochmals ausgegeben wird. Nach einer weiteren Abfrage wird mittels ,,Enter`` wieder die Deinstallations-Paketliste angezeigt. Falls sie keine weiteren Pakete löschen wollen, sollten Sie wieder durch alle Seiten mittels ENTER gehen, und auch auf der letzten dieses so bestätigen, um zum Untermenü 'Package Administration' zurückzukehren.
| 1. | View changes | ||
| 2. | View documentation | ||
| 0. | Exit |
Dieses Menü listet alle Pakete auf, die ihrerseits Menüs zur Verwaltung der Dienste anbieten, die in diesem Paket enthalten sind. Daher wird an dieser Stelle nur auf die Dokumentation der jeweiligen Pakete verwiesen.
In diesem Menü sind die Funktionen untergebracht, die zur Benutzer- und Gruppenverwaltung nötig sind. Folgende Möglichkeiten stehen zu Auswahl:
| 1. | List users: Vorhandene Benutzer auflisten | ||
| 2. | Add a new user: Neuen Benutzer anlegen | ||
| 3. | Remove a user: Einen vorhandenen Benutzer löschen | ||
| 4. | Change password: Kennwort eines Benutzers ändern | ||
| 5. | Invalidate password: Kennwort eines Benutzers ungültig machen | ||
| 6. | List groups: Vorhandene Benutzergruppen auflisten | ||
| 7. | Add a new group: Neue Benutzergruppe anlegen | ||
| 8. | Remove a group: Eine vorhandene Benutzergruppe löschen | ||
| 9. | Change group of user: Gruppenzugehörigkeit eines Benutzes ändern | ||
| 10. | Show additional groups of user: Zusätzliche Gruppen anzeigen, denen ein Benutzer angehört | ||
| 11. | Add user to additional group: Benutzer zu einer zusätzlichen Gruppe hinzufügen | ||
| 12. | Remove user from additional group: Benutzer als einer zusätzlichen Gruppe entfernen | ||
| 0. | Exit |
Da die meisten Punkte für sich sprechen werde ich sie nicht näher erläutern. Nur noch einige Anmerkungen:
Viele Pakete enthalten eine umfangreiche Konfigurationsdatei. Durch falsche Parameter können gerade bei großen Konfigurationsdateien Fehler einschleichen, die nicht so einfach zu finden sind. Die erweiterten Funktionen für die Konfigurationsdateien (engl. ACFH) bietet hier Abhilfe. Folgende Aktionen stehen zur Auswahl:
| 1. | Restore configuration file from default directory | ||
| 2. | Restore configuration file from backup directory | ||
| 3. | Backup configuration file to backup directory | ||
| 4. | Show difference between current and default configuration | ||
| 5. | Show difference between current and a backup configuration | ||
| 6. | Show difference between default and a backup configuration | ||
| 7. | Show difference between two backup configurations | ||
| 0. | Exit |
Zur Bearbeitung der Konfiguration eines eisfair-Paketes wird dessen Konfigurationsdatei in einen Editor geladen und kann dort geändert werden. Dies geschieht immer dann, wenn ein Eintrag aus dem Setup-Menü ausgewählt wird, der mit ``Edit Configuration'' o. Ä. beschriftet ist.
Bislang kamen hier Texteditoren wie 'joe' oder 'vi' zum Einsatz. Es gibt dazu eine speziell für eisfair entwickelte Alternative: ``eisfair configuration editor'' (kurz ece). Das Programm übernimmt die Verwaltung der Konfigurationsdatei, prüft Eingaben und stellt eine kontextsensitive Hilfe zur Verfügung. Voraussetzung dafür ist aber eine fehlerfreie Vorlage der Konfigurationsdateien des jeweiligen Paketes, die vom Paketentwickler zur Verfügung gestellt werden. Ist dies nicht der Fall, so wird beim Aufruf des Programms eine entsprechende Fehlermeldung ausgegeben und anschließend wird, wie bisher, die Konfiguration in einen Texteditor geladen.
Natürlich bleibt noch immer die Wahl, einen anderen Editor an Stelle von ece zu verwenden. Die Einstellung dazu ist ganz bequem über das Setup-Menü zu erreichen, indem man 'setup' aufruft und dann den Unterpunkt ``eisfair configuration editor'' im Menü ``System Administration'' wählt. Unabhängig von dieser Einstellung gibt es zudem die Möglichkeit das Paket ''WebConf'' auf dem eisfair-Server zu installieren und die Konfiguration des Systems über einen Web-Browser vorzunehmen.
Nach dem Programmstart werden die Optionen des jeweiligen Paketes in einer Liste untereinander dargestellt und können mit einer farblich unterlegten Markierung ausgewählt werden. Um einen markierten Wert zu ändern wird die Enter-Taste gedrückt, worauf sich ein Eingabefenster öffnet. Lediglich bei Werten, die die Wahl zwischen ''Yes'' und ''No'' geben, wird der Wert beim Drücken der Enter-Taste geändert, ohne dass zuvor eine Eingabe vorgenommen werden muss. Nach einer erfolgten Eingabe wird das Eingabefenster mit der Schaltfläche ''Ok'' bzw. durch erneutes Drücken der Enter-Taste geschlossen.
Ist der Wert im Eingabefeld ungültig (z.B. weil er außerhalb des Wertebereichs liegt), dann wird beim Schließen des Fensters eine Fehlermeldung angezeigt und der Anwender erhält erneut die Möglichkeit seine Eingabe zu korrigieren.
Gelegentlich kommt es vor, dass nicht alle verfügbaren Optionen einer Paketkonfiguration angezeigt werden. Dies liegt daran, dass manche Einstellungsmöglichkeiten verborgen bleiben, wenn sie durch die Einstellung einer anderen Option wirkungslos sind.
Mit Hilfe der Tab-Taste kann die Tastatureingabe auf den unteren Bereich der Ansicht umgeschaltet werden, um z.B. den Hilfetext vertikal rollen zu lassen, falls er nicht vollständig in die Ansicht passt.
Wird an Stelle eines Textes die Meldung ''no help available'' angezeigt, dann hat der Paketentwickler für diese Option keinen Hilfetext zur Verfügung gestellt. In diesem Fall steht natürlich noch immer die Dokumentation des Paketes zur Verfügung.
Lösung: Wählen Sie in den Einstellungen von Putty die Option ''Use background colour to erase screen'' aus.
B: Ich erhalten nur seltsame Sonderzeichen anstelle von Linien:
Ursache: Der Zeichensatz Ihres Terminals wird falsch übersetzt oder das Terminal kann die Zeichen nicht darstellen.
C: Ich will grundsätzlich keine farbige Darstellung im Konfigurationseditor!
Lösung: In der Datei unter '/etc/menu.conf' den Wert ''USE_COLORS'' auf ''No'' stellen.
Yves Schumann 2011-11-27