Das Setup-Programm ist die zentrale Anlaufstelle, wenn es um die Wartung, Einrichtung und Konfiguration des eisfair-Servers geht. Es unterstützt im Moment folgende Features:
Gestartet werden kann das Setup-Programm über die folgenden 2 Arten:
Das Setup-Programm wird über die Eingabe von Zahlen gesteuert, wobei jederzeit ersichtlich ist, welcher Zahl welche Funktion zugeordnet ist. Mit der ,,0`` (Null) verläßt man das Konfigurationsmenü komplett.
Mit dem Menüpunkt ,,Exit`` wird das Setup-Programm beendet. Die einzelnen Untermenüs sind im weitere beschrieben.
Das Menü bietet folgende Möglichkeiten:
Dieses Menü dient zur Verwaltung der Grundeinstellungen des eisfair-Servers. Das Untermenü bietet folgende Optionen:
Die erweiterten Behandlung der Konfigurationsdateien (engl. ACFH=Advanced configuration file handling) wird an einer anderen Stelle beschrieben. Daher soll hier nicht weiter darauf eingegangen werden.
Die Auswahl des Konfigurationseditors wird ebenfalls ausführlich an einer anderen Stelle beschrieben.
Der Menüpunkt ,,Grundeinstellungen bearbeiten`` öffnet die Konfigurationsdatei ,,base``. In dieser Datei werden folgende Einstellungen definiert:
Die Parameter der Grundkonfiguration im Einzelnen:
In der Regel wird nur eine Netzwerkkarte verwendet, daher ist der Standard-Wert also 1.
Sollen jedoch mehr als eine Netzwerkkarte zum Einsatz kommen, muß man zwei Fälle unterscheiden:
Es können auch Token-Ring-Karten eingesetzt werden. Für diese gilt im folgenden dasselbe wie für Ethernetkarten.
Über die Variable ETH_DRV_1 wird standardmäßig der Treiber für eine NE2000-kompatible Netzwerkkarte geladen. Weitere verfügbare Treiber für eine große Anzahl von Netzwerkkartenfamilien sind bereits in der Beispiel-Datei eingetragen.
Bei einigen Treibern, wie z.B. für die SMC-Karte WD8013, müssen zwei Treiber geladen werden: ,,8390`` und ,,wd``. Für diese Karten sind bereits diese Treiber-Pärchen in der Beispiel-Datei vorgegeben, so daß man sie nur noch auskommentieren muß.
Bei manchen ISA-Karten braucht der Treiber zusätzliche Informationen, um die Karte zu finden, z.B. die I/O-Adresse. Bei NE2000-kompatiblen ISA-Karten und bei der EtherExpress16 ist dies zum Beispiel der Fall.
Hier ist z.B.
ETH_DRV_x_OPTION=`io=0x340'
zu setzen (oder der entsprechende numerische Wert).
Ist keine Option nötig, kann die Variable leer gelassen werden.
Sind mehrere Optionen nötig, sind diese durch Leerzeichen zu trennen, z.B.
ETH_DRV_x_OPTION=`irq=9 io=0x340'
Werden zwei identische Netzwerkkarten verwendet, z.B. NE2000-ISA-Karten oder 3c509-Karten, müssen die verschiedenen I/O-Werte durch Komma getrennt werden, also
ETH_DRV_x_OPTION=`io=0x240,0x300'
Die beiden IO-Werte müssen durch Komma ohne Blank getrennt werden!
Dieses funktioniert nicht bei allen Netzwerkkarten-Treibern. Einige muß man auch doppelt laden, also dannETH_DRV_N`'2'. In diesem Fall müssen aber mit der Option ,,-o`` verschiedene Namen vergeben werden, z.B.
ETH_DRV_N='2'
ETH_DRV_1='3c503'
ETH_DRV_1_OPTION='-o 3c503-0 io=0x280'
ETH_DRV_2='3c503'
ETH_DRV_2_OPTION='-o 3c503-1 io=0x300'
Tipp: erst die Komma-Methode ausprobieren, danach das mehrfache Laden mit Option ,,-o`` versuchen.
ACHTUNG
Wer zwei NE-Clones verwendet, und zwar jeweils eine ISA- und eine PCI-Karte,
muß für die ISA-Karte zusätzlich 'probe_pci=0' als Option angeben, also
zum Beispiel:
ETH_DRV_1_OPTION='io=0x240 probe_pci=0'
Wer mit 2 Netzwerkkarten Erfahrungen gesammelt hat, kann mir diese gerne mitteilen. Ich werde sie dann in die Dokumentation einfließen lassen.
Siehe auch die Liste aller unterstützten Netzwerkkarten.
Liste aller unterstützten Netzwerkkarten
| ETH_DRV_x | Kartenfamilie
|
|---|---|
| '3c505' | 3COM Etherlink Plus (3c505) |
| '3c507' | 3COM Etherlink 16 (3c507) |
| '3c509' | 3COM EtherLinkIII (3c509) |
| '3c515' | 3COM EtherLink XL ISA (3c515) |
| '3c59x' | 3COM Vortex/Boomerang 3c59x,3c900,3c905 |
| '82596' | Apricot Xen-II on board Ethernet |
| '3c503' | 3COM EtherLinkII (3c503) |
| 'cs89x0' | CRYSTAL LAN CS8900/CS8920 |
| 'e2100' | Cabletron E21xx ISA |
| 'hp' | HP PCLAN (27245, 27xxx) ISA |
| 'hp-plus' | HP PCLAN+ (27247B and 27252A) ISA |
| 'ne' | NE2000 ISA clone |
| 'ne2k-pci' | NE2000 PCI clone |
| 'smc-ultra' | SMC ULTRA |
| 'wd' | SMC WD80*3 |
| 'at1700' | AT1700 (Fujitsu 86965) ISA |
| 'de4x5' | Digital DE425, DE434, DE435, DE450, DE500 |
| 'depca' | DEPCA, DE10x, DE200, DE201, DE202, DE422 |
| 'dgrs' | Digi International RightSwitch PCI/EISA |
| 'dmfe' | DM9102 compatible PCI cards from Davicom |
| 'elp486' | Intel Professional Workstation/panther 82596 |
| 'eepro' | Intel EtherExpress Pro/10 |
| 'eepro100' | Intel EtherExpressPro PCI 10+/100B/100+ |
| 'eexpress' | EtherExpress16 ISA |
| 'epic100' | SMC EPIC/100 (EtherPower II) PCI |
| 'eth16i' | ICL EtherTeam 16i/32 |
| 'ewrk3' | EtherWORKS 3 ISA (DE203, DE204, DE205) |
| 'hp100' | HP 10/100VG PCLAN (ISA, EISA, PCI) |
| 'lance' | AMD LANCE and PCnet (AT1500, NE2100) ISA |
| 'old_tulip' | Old DECchip Tulip (dc21x4x) PCI |
| 'pcnet32' | AMD PCI PCnet32 |
| 'rtl8139' | RealTek 8129/8139 (not 8019/8029!) PCI |
| 'sis900' | SiS 900/7016 |
| 'tlan' | TI ThunderLAN (Compaq Netelligent ...) |
| 'tulip' | DECchip Tulip (dc21x4x) PCI |
| 'via-rhine' | VIA Rhine PCI (3043, VT86c100A, dfe-530tx) |
| 'lanstreamer' | Token Ring: IBM Auto LANStreamer PCI Adapter |
| 'olympic' | Token Ring: IBM cards (Pit/Pit-Phy/Olympic) |
| 'ibmtr' | Token Ring: IBM 16/4 |
| '8390 pcnet_cs' | PCMCIA: NS8390-based cards (NE2000, DLINK etc) |
| '3c574_cs' | PCMCIA: 3Com 574 |
| '3c575_cs' | PCMCIA: 3Com 575 |
| '3c589_cs' | PCMCIA: 3Com 589 |
| 'airo' | PCMCIA: Airo 4500 & 4800 series cards |
| 'airo_cs' | PCMCIA: Airo 4500 & 4800 series cards |
| 'eepro100_cb' | PCMCIA: EtherExpress Pro 100 |
| 'epic_cb' | PCMCIA: SMC 83c170 EPIC/100 |
| 'ibmtr_cs' | PCMCIA: IBM Token Ring |
| 'netwave_cs' | PCMCIA: Netwave AirSurfer Wireless LAN |
| 'nmclan_cs' | PCMCIA: New Media Ethernet LAN |
| 'ray_cs' | PCMCIA: Raylink wireless cards |
| 'smc91c92_cs' | PCMCIA: SMC91c92-based cards |
| 'tulip_cb' | PCMCIA: DEC 21040-family cards |
| 'wavelan_cs' | PCMCIA: Wavelan |
| 'wavelan2_cs' | PCMCIA: WaveLAN2 |
| 'wvlan_cs' | PCMCIA: Lucent WaveLAN/IEEE 802.11 |
| 'xirc2ps_cs' | PCMCIA: Xircom: CE2, CEM28, CEM33, or CE3 |
| 'wl24_cs' | PCMCIA: ELSA Airlancer MC-2 |
| 'cs89x0_cs' | PCMCIA: IBM EtherJet Ethernet Adapter |
| 'orinoco_cs' | PCMCIA: Orinoco Based WLAN Cards (NEW) |
| 'axnet_cs' | PCMCIA: Asix AX88190 Fast Ethernet (NEW) |
| 'realtek_cb' | PCMCIA: Realtek 8139 Based PCMCIA |
| Cards (D-Link DFE-690TXD) (NEW) | |
| 'xircce_cs' | PCMCIA: Xircom CreditCard Ethernet CE-10 (NEW) |
Hinweis
Auf der eisfair-Homepage befindet sich eine Liste von Netzwerkkarten mit Tipps zur Einbindung in ein eisfair bzw. fli4l System.
Normalerweise wird der Interface-Name (auch Device-Name) des Rechners automatisch gesetzt, nämlich in der Reihenfolge 'eth0', 'eth1' usw. In einzelnen Fällen, wenn z.B. IP-Aliasing (mehrere IP-Adressen auf einer Netzwerkkarte) genutzt werden soll, ist die manuelle Vergabe der Interface-Namen sinnvoll. Sonst lässt man die Variable einfach leer.
ACHTUNG
Das Füllen dieser Variablen kann zu Fehlern führen!
Im Zweifel ist diese Variable leer zu lassen.
Beispiel:
IP_ETH_1_NAME='eth0'
IP_ETH_2_NAME='eth0:0'
Standard-Einstellung: IP_ETH_1_NAME=''
Regel:
ip-adress BITWISE-AND netmask = network
Beispiel:
192.168.6.55 BITWISE-AND 255.255.255.0 = 192.168.6.0
Standard-Einstellung: IP_DEFAULT_GATEWAY='192.168.6.1'
Im Normalfall ist die Angabe von weiteren Netzwerkrouten nicht erforderlich, daher ist die
Standard-Einstellung: IP_ROUTE_N='0'
network netmask gateway
Ist z.B. das Netzwerk 192.168.7.0 mit der Netzwerkmaske 255.255.255.0 über das Gateway 192.168.6.99 erreichbar, ist anzugeben:
IP_ROUTE_1='192.168.7.0 255.255.255.0 192.168.6.99'
Standard-Einstellung: DNS_SERVER='192.168.6.1'
PCMCIA_PCIC - PCMCIA Socket-Driver
Es kann dabei gewählt werden: 'i82365' oder 'tcic'
Standard-Einstellung: PCMCIA_PCIC='i82365'
PCMCIA_PCIC_OPTS - Optionen für den PCMCIA Socket-Driver
Standard-Einstellung: PCMCIA_PCIC_OPTS=''
PCMCIA_CORE_OPTS - Optionen für PCMCI Core-Driver
Standard-Einstellung: PCMCIA_CORE_OPTS=''
PCMCIA_CARDMGR_OPTS - Optionen für PCMCIA Card-Manager
Standard-Einstellung: PCMCIA_CORE_OPTS=''
Gültige Werte: yes, no
Standard-Einstellung: START_SYSLOGD='yes'
Beispiel:
SYSLOGD_DEST_1='*.* /var/log/messages'
Schreibt alle Ereignisse (*.*) in die Datei /var/log/messages
Beispiel:
SYSLOGD_DEST_1_LOGROTATE='/etc/init.d/syslogd restart'
SYSLOGD_MARK_INTERVAL='20'
SYSLOGD_LOG_COUNT='10'
SYSLOGD_LOG_INTERVAL='monthly'
SYSLOGD_OPTIONS='-r'
Beispiel:
KEYMAP='de-latin1'
Standard-Einstellung: POWEROFF_SMP='yes'
Standard-Einstellung: POWEROFF='no'
Standard-Einstellung: POWEROFF_REALMODE='no'
Der Menüpunkt ,,Umgebungsvariablen bearbeiten`` öffnet die Konfigurationsdatei ,,environment``. Somit können die folgenden Einstellungen bearbeitet werden:
Gültige Werte: '' (leer) oder 'http://proxy.lan.local:8080'
Standard-Einstellung: HTTP_PROXY=''
Gültige Werte: 'joe' oder 'vi'
Standard-Einstellung: EDITOR='joe'
Gültige Werte: 'less' oder 'more'
Standard-Einstellung: EDITOR='less'
Das Menü ,,Devices`` bietet Funktionen zur Verwaltung von Geräte an. Die einzelnen Menüpunkte sind:
Die einzelnen Menüpunkte sollten selbsterklärend sein. Daher werden sie hier nicht näher beschrieben.
Dieses Menü dient zur Anzeige der Dateisysteme und ggf. zur Konvertierung von ext2 Dateisystemen zu ext3 Dateisystemen.
Die einzelnen Menüpunkte sind weitgehend selbsterklärend. Daher werden sie nicht weiter erläutert. Nur soviel sei hier angemerkt, daß das ext3 Dateisystem ein sogenanntes journaling filesystem ist und damit eine bessere Datensicherheit bei Systemabstürzen (zum Beispiel durch Stromausfall) gegeben ist.
ACHTUNG
Die Pakete (engl. Packages) werden direkt aus dem Internet geladen auf dem eisfair-Server installiert. Es ist kein Zwischenschritt über einen anderen Rechner erforderlich, auf dem dieses Paket konfiguriert wird. Die Konfiguration wird auf dem eisfair-Server direkt vorgenommen.
Das Menü bietet folgende Möglichkeiten:
An dieser Stelle noch ein paar Worte zu der Aufteilung der Pakete. Das Installationsprogramm liest Übersichtsdateien (sie heißen gewöhnlich ,,eis-list.txt``), in der Angaben zu den einzelnen Paketen gemacht werden. Daneben können auch noch andere Übersichtsdateien auf anderen Paket-Server verlinkt sein. Daraus ergibt sich eine vorzügliche Möglichkeit, die komplette Paketstruktur dezentral zu organisieren, und die Entwicklung und Wartung auf bestimmte Personen zu delegieren, die ihrerseits ihr Aufgabengebiet weiter aufteilen können, indem sie wiederum andere Paket-Server verlinken.
Für das Aufbauen einer lokalen Mirrorhierarchie siehe auch im Anhang Aufbau eines Mirrors
Available packages:
1. i 1.0.0 EISFAIR base patch 10
2. i 1.0.0 Apache web server and php 4
3. - 1.0.0 EISFAIR NFS-client
4. i 0.90.3 Tools (recommended)
5. i 0.90.0 Perl interpreter
6. n 1.0.1 Inet services (pure-ftpd & ssh, xinetd, telnet)
7. i 0.92.0 Midnight Commander
8. > SCSI drivers
9. > Other package server sites
last update 2002/04/25 22:06
? = unknown - = not installed n = New o = Old i = Installed > = Link
Mit den einzelnen Nummern sind bestimmte Aktionen verbunden; entweder wird das Paket zur Installation ausgewählt und diese gestartet (siehe weiter unten), oder man folgt einem Link.
Die Zeichen (Status) nach den Zahlen haben folgende Bedeutung:
Bezeichnet eine Zeile ein Paket, dann wird direkt nach dem Status die Versionsnummer des Paketes auf dem Server angezeigt, gefolgt vom Namen des Paketes.
Die Zeile ,,last update`` bezeichnet den Zeitpunkt, wann diese Übersichtsseite auf dem Server zuletzt geändert wurde.
ACHTUNG
Mit der Anwahl dieses Menüpunktes wird eine Verbindung zum Server, auf dem die eingestellte Übersichtsdatei liegt, hergestellt. Dies kann bedeuten, das eine Einwahl ins Internet stattfindet.
Package: Inet services (pure-ftpd & ssh, xinetd, telnet) URL: http://www.eisfair.org/download/packages/inet.tar.gz Name: inet Package: Inet services (pure-ftpd & ssh, xinetd, telnet) Version: 1.0.1 Date: 2002/05/29 Author: Joerg Hoh ,joerg@devone.org Status: stable Section: net Source: s.u. Require: base,tools This package contains a bunch of servers for internet/intranet functionality: - pureftpd: a good and fast ftp-server (http://pureftpd.sourceforge.net, version 1.11) - sshd: *the* secure shell server, with the generator for your own ssh-server- key, ssh client (http://www.openssh.org, version 3.1p1) - xinetd: the internet superserver for starting other services (version 2.3.4) - telnet: service for remote administration (*very insecure*) For more information see http://www.devone.org/eisfair/inet/index.html Install (y/n)?
Hier kann man sich eine ausführliche Beschreibung des Paketes anschauen und sich informieren, ob das Paket die gewünschten Anforderungen erfüllt. Mit der Eingabe von ,,Y`` kann die Installation fortgesetzt werden, mit der Eingabe von ,,N`` wird sie abgebrochen.
Wenn die Installation fortgesetzt werden soll, wird das Paket vom Paketserver heruntergeladen; dieser Vorgang wird angezeigt, auch ist eine ständige Fortschrittsanzeige verfügbar. Nachdem das Paket heruntergeladen wurde, wird es entpackt und installiert. Während der Installation können eine Reihe von Meldungen erscheinen (je nach Paket); diese Meldungen sollte man sich genau anschauen und eventuelle Fehlermeldungen aufschreiben, um sie dann dem Paketautor über die http://www.eisfair.org/newsgroup/eisfair-Newsgroup mitzuteilen.
Nachdem das Paket installiert wurde, wird wieder erneut der Packagebrowser angezeigt.
Durch Auswahl '4 Remove Package' erscheint eine Liste aller über das Installationsmenü installierten Programmpakete samt Versionsnummer und Erstelldatum.
Remove packages 1. antispam 1.0.2 2003/08/21 2. apache 1.1.4 2003/03/22 3. apache_htdig 1.0.9 2002/11/13 4. apache_php4 1.1.2 2003/22/25 5. apache_ssl 1.0.11 2003/03/22 6. apache_webalizer 0.0.1 2002/11/13 7. easy_backup 1.0.2 2003/09/01 8. base 1.0.4 2003/09/14 9. berkeley 1.0.0 2003/08/11 10. cdrecord 0.10.4 2002/10/10 11. cpuu 0.0.1 2003/07/12 12. cron 1.0.0 2002/06/26 13. cvs 1.0.2 2002/01/21 14. dircproxy 0.9.7 2002/01/31 15. discspace 1.1.2 2003/06/01 16. dsniff 1.0.0 2002/10/19 17. eisfax 1.0.7 2003/09/ 18. elane 0.0.1 2003/06/13
Bei mehr als 18 installierten Paketen wird die Liste seitenweise fortgesetzt, dazwischen erhalten Sie eine Abfrage.
Press ENTER to continue
Merken Sie sich die Nummer, die links von Ihrem zu deinstallierendem Paket steht. Auf der letzten Seite wird dann
Select package to remove (1-[x], ENTER=Return, 0=Exit)angezeigt,wobei [x] mit der lokal installierten Paketezahl ersetzt wird.
Geben Sie hier nun die von oben gemerkte Nummer ein. Auf der Folgeseite wird noch einmal die Paketinformation (Name, Beschreibung, Version, Erstelldatum und Autor) ausgegeben, und am unteren Bildschirmrand
Remove package (y/n)?
abgefragt. Bei ,,N`` wird nach einer Bestätigung mittels ,,Enter`` wiederum die Deinstallations-Paketliste angezeigt. Bei ,,Y`` erscheinen je nach Paket mehr oder weniger Ausgaben der Deistallationsroutine.
Wenn das Script durchgelaufen ist, wird
Package [xx] removed.
ausgegeben, wobei statt [xx] der Paketname nochmals ausgegeben wird. Nach einer weiteren Abfrage wird mittels ,,Enter`` wieder die Deinstallations-Paketliste angezeigt. Falls sie keine weiteren Pakete löschen wollen, sollten Sie wieder durch alle Seiten mittels ENTER gehen, und auch auf der letzten dieses so bestätigen, um zum Untermenü 'Package Administration' zurückzukehren.
Viele Pakete enthalten eine umfangreiche Konfigurationsdatei. Durch falsche Parameter können gerade bei großen Konfigurationsdateien Fehler einschleichen, die nicht so einfach zu finden sind. Die erweiterten Funktionen für die Konfigurationsdateien (engl. ACFH) bietet hier Abhilfe. Folgende Aktionen stehen zur Auswahl:
Bislang kamen hier Texteditoren wie 'joe' oder 'vi' zum Einsatz. Neuerdings gibt es dazu eine speziell für eisfair entwickelte Alternative: ``eisfair configuration editor'' (kurz ece). Das Programm übernimmt die Verwaltung der Konfigurationsdatei, prüft Eingaben und stellt eine kontextsensitive Hilfe zur Verfügung. Voraussetzung dafür ist aber eine fehlerfreie Vorlage der Konfigurationsdateien des jeweiligen Paketes, die vom Paketentwickler zur Verfügung gestellt werden. Ist dies nicht der Fall, so wird beim Aufruf des Programms eine entsprechende Fehlermeldung ausgegeben und anschließend wird, wie bisher, die Konfiguration in einen Texteditor geladen.
Natürlich bleibt noch immer die Wahl, einen anderen Editor an Stelle von ece zu verwenden. Die Einstellung dazu ist ganz bequem über das Setup-Menü zu erreichen, indem man 'setup' aufruft und dann den Unterpunkt ``eisfair configuration editor'' im Menü ``System Administration'' wählt. Unabhängig von dieser Einstellung gibt es zudem die Möglichkeit das Paket ``WebConf'' auf dem eisfair-Server zu installieren und die Konfiguration des Systems über einen Web-Browser vorzunehmen.
Nach dem Programmstart werden die Optionen des jeweiligen Paketes in einer Liste untereinander dargestellt und können mit einer farblich unterlegten Markierung ausgewählt werden. Um einen markierten Wert zu ändern wird die Enter-Taste gedrückt, worauf sich ein Eingabefenster öffnet. Lediglich bei Werten, die die Wahl zwischen ``Yes'' und ``No'' geben, wird der Wert beim Drücken der Enter-Taste geändert, ohne dass zuvor eine Eingabe vorgenommen werden muss. Nach einer erfolgten Eingabe wird das Eingabefenster mit der Schaltfläche ``Ok'' bzw. durch erneutes Drücken der Enter-Taste geschlossen.
Ist der Wert im Eingabefeld ungültig (z.B. weil er außerhalb des Wertebereichs liegt), dann wird beim Schließen des Fensters eine Fehlermeldung angezeigt und der Anwender erhält erneut die Möglichkeit seine Eingabe zu korrigieren.
Gelegentlich kommt es vor, dass nicht alle verfügbaren Optionen einer Paketkonfiguration angezeigt werden. Dies liegt daran, dass manche Einstellungsmöglichkeiten verborgen bleiben, wenn sie durch die Einstellung einer anderen Option wirkungslos sind.
Mit Hilfe der Tab-Taste kann die Tastatureingabe auf den unteren Bereich der Ansicht umgeschaltet werden, um z.B. den Hilfetext vertikal rollen zu lassen, falls er nicht vollständig in die Ansicht passt.
Wird an Stelle eines Textes die Meldung ``no help available'' angezeigt, dann hat der Paketentwickler für diese Option keinen Hilfetext zur Verfügung gestellt. In diesem Fall steht natürlich noch immer die Dokumentation des Paketes zur Verfügung.
Lösung: Wählen Sie in den Einstellungen von Putty die Option ``Use background colour to erase screen'' aus.
B: Die Ansicht des Konfigurationseditors ist immer schwarz/weiß:
Ursache: Entweder Ihr Terminal ist nicht im Stande Farben darzustellen oder die Beschreibungsdateien zu Ihrem Terminal sind nicht in Ordnung. Letzteres kann vorkommen, wenn Sie die Bibliothek ``ncurses'' aus dem Pack-Eis nachinstalliert haben.
C: Ich erhalten nur seltsame Sonderzeichen anstelle von Linien:
Ursache: Der Zeichensatz Ihres Terminals wird falsch übersetzt oder das Terminal kann die Zeichen nicht darstellen.
D: Ich will grundsätzlich keine farbige Darstellung im Konfigurationseditor!
Lösung: In der Datei unter '/etc/menu.conf' den Wert ``USE_COLORS'' auf ``No'' stellen.
Jens Vehlhaber 2008-03-25