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2019-01-22

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How To zur Nutzung einer mit ext2/ext3 formatierten externen USB-Festplatte unter Windows XP

Ausgangslage:

- man hat eine externe USB-Festplatte

- man benutzt 2 Betriebssysteme (Linux/Windows XP)

- außerdem läuft noch ein Eisfair im Netzwerk

 

Neue USB-Festplatten sind von Haus aus mit dem NTFS Dateisystem formatiert.

Will man die USB-Festplatte flexibel einsetzen bringt einem das NTFS Dateisystem aber nicht sehr weit.

Lesen direkt unter Linux ist zwar möglich aber beim derzeitigen Eisfair Kernel fehlt die NTFS Unterstützung.

Ich habe mich deshalb entschlossen die USB-Festplatte mit dem ext3 Dateisystem zu formatieren.

Informationen über das ext3 Dateisystem findet ihr hier: de.wikipedia.org/wiki/Ext3

 

Schritt 1:

Achtung! Noch vorhandene Daten auf der Festplatte gehen beim Formatieren verloren.

 

Das Formatieren der USB-Festplatte mit ext2/ext3 kann unter Linux z.B. mit fdisk, oder unter

Windows mit z.B. Partitions Magic erfolgen. Auf die neu formatierte Platte kann man nun schon von

Linux aus zugreifen. Am Eisfair funktioniert sie ebenfalls.

 

Schritt 2:

Damit wir die USB-Festplatte auch unter Windows benutzen können (d.h. lesen/schreiben) benutzen

wir den IFS Treiber (ext2 installable file system for Windows).

Diesen Treiber könnt ihr hier Downloaden: www.fs-driver.org/download.html

 

Schritt 3:

Der Treiber besitzt eine Installationsroutine wie auch andere Programme unter Windows.

Hier www.fs-driver.org/screenshots.html könnt ihr eine „Schritt für Schritt“

Anleitung anschauen, die auch Screenshots des Setup Wizards enthält. Der USB-Festplatte muss man

während des Setups einen Laufwerksbuchstaben zuweisen der im Windows System noch nicht verwendet wird.

Ist das Setup beendet steht die USB-Festplatte als ganz normales Windows Laufwerk im Arbeitsplatz zur verfügung.

Der IFS Treiber klingt sich in die Systemsteuerung ein von wo man später bequem z.B. den Laufwerksbuchstaben

für die USB-Festplatte wieder ändern kann. Deinstalliert wird der Treiber über Systemsteuerung – Software.

 

Es gibt natürlich auch Nachteile wenn man mit dem IFS Treiber auf die ext3 formatierte Platte zugreift. Ein Nachteil wäre z.B.

- Rechte werden nicht aufrecht erhalten. Alle Benutzer können auf alle Inhaltsverzeichnisse

und Ordner eines Ext2 Volumen zugreifen.

Die genaue FAQ könnt ihr hier www.fs-driver.org/faq.html nachlesen.

 

Uwe Müller 12.10.2005