Sie befinden sich hier: Hilfe / Howtos / Allgemein / mIRC als psyBNC für EISFAIR
Deutsch
2014-08-21

Content

mIRC als psyBNC für EISFAIR Client HowTo

Dieses HowTo beschreibt die Konfiguration des psyBNC Packages und die Einstellungen, die am am IRC Client mIRC vorgenommen werden müssen.

 

1. Vorkehrungen

 

psyBNC muss ordnungsgemäß über das Package Menü auf dem EIS/FAIR Server installiert worden sein und mIRC muss auf dem Windows Client installiert sein.

 

2. Konfiguration des psyBNC

 

a) Allgemeine Einstellungen

 

Man loggt sich als User eis ein und gelangt automatisch ins EIS/FAIR simple setup. Dort wählt man den Menüpunkt

 

Service administration --> psyBNC daemon --> Edit configuration

 

Nun wird man gefragt ob man fortfahren möchte und die Konfigurationsdatei vom Package mit dem Editor joe zu edtieren. Dies wird bestätigt und wir landen im Editor.

Achtung: Wenn ihr mit ja antwortet, wird der psyBNC jetzt gestoppt. Das wird aus dem Grund gemacht, dass der psyBNC beim Beenden seine aktuelle Konfiguration in seine Konfigurationsdatei schreibt.

 

Wir befinden uns nun im Editor:

 

PSYBNC_SYSTEM_PORTS_N='1'

 

Dies legt die Anzahl der Ports fest auf denen der Bouncer auf einkommende Verbindungen warten soll. Im Normalfall, auch bei mehreren Benutzern, reicht ein Port aus.

 

PSYBNC_SYSTEM_PORT_1='31337'

 

Diese Einstellung legt den ersten Port fest, auf dem der Bouncer auf einkommende Verbindungen warten soll.

 

PSYBNC_SYSTEM_ME='eisfair'

 

Hier wird der Name des Bouncers festgelegt. Wichtig ist diese Option nur, wenn man Bouncer mitinander verlinken will. Dies ist im EIS/FAIR Package bisher nicht vorgesehen.

 

PSYBNC_SYSTEM_LANGUAGE='german'

 

Hier kann man die Sprache auswählen. Mögliche Sprachen sind: german, english und italian

 

PSYBNC_SYSTEM_HOST_1='*'

 

Diese Option legt die IP-Adresse bzw. den Hostnamen fest, an die bzw. den der Bouncer Service gebunden werden soll. * bedeutet alle verfügbaren. Wichtig ist diese Einstellung nur, wenn der EIS/FAIR mehrere IP-Adressen besitzt und man den Service nur an eine bestimmte binden will.

 

PSYBNC_HOSTALLOWS_N='1'

 

Legt die Anzahl der HostAllows Einträge fest.

 

PSYBNC_HOSTALLOWS_ENTRY_1='*;*'

 

Diese Einstellung legt den ersten Rechner fest, von dem aus Verbindungen zum Bouncer aufgebaut werden dürfen. *;* bedeutet, dass von allen Rechnern aus Verbindungen aufgebaut werden dürfen. Bei mehreren Rechnern setzt man entweder die Anzahl auf 1 und den ersten Eintrag auf *;*, oder man setzt die Anzahl auf die Anzahl der Rechner und listet jeden Rechner in einem einzelnen Eintrag auf.

 

b) Benutzereinstellungen

 

PSYBNC_USERS_N='1'

 

Legt die Anzahl der vorhandenen Benutzer fest, wird im Beispiel auf 1 gesetzt.

 

PSYBNC_USER_1_NICK='Otto'

 

Legt den Nicknamen des ersten Benutzers fest.

 

PSYBNC_USER_1_NAME='Otto Normaluser'

 

Legt den Namen des ersten Benutzers fest, der im IRC unter Name angezeigt wird.

 

PSYBNC_USER_1_PASS='123456'

 

Legt das Passwort des ersten Benutzers fest.

 

PSYBNC_USER_1_RIGHTS='1'

 

Legt fest, ob der Benutzer Admin (1) oder normaler Benutzer (0) ist.

 

PSYBNC_USER_1_SYSMSG='1'

 

Legt fest, ob der Benutzer Systemmeldungen des Bouncers erhalten soll.

 

PSYBNC_USER_1_LOGIN='Otto'

 

Legt den Loginnamen des Benutzers fest. Hier schreibt man den ersten Teil seiner eMail Adresse hin. Diese sollte nicht zu lang sein, da der in mIRC eingebaute Ident Dämon nur Idents bis maximal 10 Zeichen unterstützt. (Nur der vordere Teil der Adresse, in unserem Beispiel also Otto wird gezählt.)

 

PSYBNC_USER_1_SERVERS_N='1'

 

Legt die Anzahl der IRC Server fest, auf die der Bouncer gleichzeitig verbinden soll. Mit diesem Bouncer kann man sich gleichzeitig in mehrere Netzwerke verbinden.

 

PSYBNC_USER_1_SERVER_1='freechat-network.de'

 

Setzt den ersten IRC Server vom ersten Benutzer.

 

PSYBNC_USER_1_PORT_1='6667'

 

Setzt den dazugehörigen Port.

 

Da wir in diesem HowTo als Beispiel nur einen Benutzer haben, der auch nur einen Server benutzt, sind wir nun fertig mit dem Editieren der Konfigurationsdatei.

Wir speichern unsere Änderungen durch Drücken der Tastenkombination STRG+K+X und werden gefragt, ob wir die neue Konfiguration nun aktivieren möchten. Dies beantworten wir mit ja.

 

Der psyBNC startet nun mit den neuen Einstellungen.

 

3. Konfiguration von mIRC

 

a) Hinzufügen des Bouncers in die Serverliste

 

Als nächstes geht es das Einstellen unseres IRC Clients, mIRC. Der erste Schritt ist das hinzufügen unseres Bouncer als Servers. Im Beispiel trägt der EIS/FAIR Server die IP-Adresse 192.168.171.210. Man kann statt der IP natürlich auch den Hostnamen verwenden, wenn dieser durch einen DNS-Server (meistens der fli4l) im Netzwerk auflösbar ist.

 

Um zum folgenden Dialogfenster zu gelangen klicken wir auf:

 

File --> Options --> Connect --> Add

Wir tragen unsere Daten ein: eine Beschreibung, unter der unser Bouncer in der Serverliste auftaucht, die IP bzw. den Hostnamen, den Port auf dem der Bouncer läuft, Group lassen wir leer und schließlich das Passwort. Diese Daten haben wir zuvor alle in der psyBNC Konfigurationsdatei festgelegt. Wir schließen unsere Eingabe mit einem Klick auf Add ab. Nun finden wir unseren Server in der Serverliste unter der Rubrik All wieder und wählen ihn aus.

 

b) Einstellen der persönlichen Daten

 

Als nächstes tragen wir unsere persönlichen Daten ein. Um zum folgenden Dialog zu gelangen klicken wir auf:

 

File --> Options --> Connect

Alle Daten, die wir hier eingeben müssen, haben wir ebenfalls vorher in der Konfigurationsdatei vom psyBNC festgelegt. Wir übernehmen die Daten in die Maske.

 

c) Aktivierung und Konfiguration des Ident Dämons

 

Jetzt kommen wir zum Aktvieren des eingebauten Ident Dämons. Um zum folgenden Dialogfenster zu gelangen klicken wir auf

 

File --> Options --> Identd

Wir setzen den Haken bei Enable Identd server, Show Identd requests und bei Use ID from email address. Der Port sollte auf 133, das System auf UNIX stehen. Falls bei User ID etwas stehen sollte, entweder löschen oder durch den ersten Teil der E-Mail Adresse ersetzen. Der Haken bei Enable only when connecting sollte nicht gesetzt werden.

 

Das war es schon. Wenn man jetzt alles richtig gemacht hat, sollte die Verbindung zum Bouncer klappen!

 

Sebastian Schneider

basti [at] ccac.rwth-aachen [dot] de