Unterabschnitte

Die Installation

Die Installation kann auf mehrere Arten erfolgen. Die ``alte`` Variante, bei der eine Boot- und eine Datendiskette erstellt werden, verlangt eine Verbindung zum Internet bzw. zu einem eisfair-Spiegelserver, auch Mirror genannt. Diese Installation basiert auf dem Kernel 2.2.19 und gibt den eisfair Entwicklungsstand 1.0.1b wieder. Nachdem das Basissystem über diese Variante installiert wurde, kann anschließend über den offiziellen eisfair Download-Server auf die aktuelle eisfair-Version aktualisiert werden. Dabei ist auch die Möglichkeit gegeben, eine neuere Kernelversion zu installieren.

Die ``CD-Variante`` verwendet ein ISO-CDROM-Image, welches mit einem herkömmlichen Brennprogramm auf eine CDROM gespielt wird. Diese Variante setzt in der Regel auf der aktuellen eisfair-Version auf (kleinere Zeitverzögerungen zwischen der Freigabe des Update-Paketes und der Freigabe des entsprechenden CDROM Images sind allerdings immer möglich).

Die ``USB-Stick Variante`` wird von einem ISO-CDROM-Image erstellt. Wer über ein Linux mit grafischer Oberfläche oder Windows verfügt, kann ein Programm wie UNetbootin verwenden. Ansonsten ist es erforderlich, dass auf der CDROM befindliche mkusb-stick.sh Programm auszuführen, welches sich im Unterverzeichnis ``unix`` befindet. Dies ist jedoch zur Zeit nur unter Linux möglich.

Die ``PXE-Netboot-Variante`` startet die Installation über das Netzwerk, wobei auf ein zentral abgespeichertes CDROM-Image zugegriffen wird. Diese Variante lässt sich von einem Windows- oder Linux-PC oder auch direkt von einem eisfair-Server ausführen.

Da die Entwicklung der Installationsdiskette für die „alte“ Variante eingestellt wurde, sollte bevorzugt die „CDROM“ Variante für eine Installation verwendet werden. Die Möglichkeit, eisfair über die ``alte“ Diskettenvariante zu installieren, bleibt aber weiterhin gegeben. Allerdings ist eine solche Installation entsprechend aufwändiger.

Vorbereiten der Installationsmedien

Das ISO-CDROM-Image lädt man von der eisfair-Homepage herunter oder bestellt alternativ eine eisfair-CDROM über die eisfair-Homepage. Das ISO-CDROM-Image brennt man anschließend mit einem herkömmlichen Brennprogramm auf eine CDROM.

Unter Linux sind Brennprogramme in jeder Distribution enthalten.

Unter Windows ist dafür das, für nicht kommerzielle Zwecke freie, Programm „Burn@Once`` besonders geeignet. Es ist zu beachten, dass das ISO-CDROM-Image nur das Basissystem enthält, während die offizielle eisfair-CDROM zusätzlich die zum jeweiligen Stichtag verfügbaren, offiziellen eisfair-Pakete mitbringt.

Zum Start der eisfair-Installation ist zunächst das BIOS so einzustellen, dass das Ausgewählte Installationsmedium in der Boot-Reihenfolge vor der Festplatte steht. Das BIOS erreicht man meistens indem man beim Start des Rechners die Tasten „DEL“/„ENTF“oder „F2“drückt. In der Regel weist das BIOS über eine entsprechende Anzeige auf die zu drückende Taste hin. Im BIOS selbst sucht man anschließend nach den entsprechenden Einträgen, wie zum Beispiel „BOOT ORDER“, und ändert die Startreihenfolge entsprechend ab. Zum Schluss speichert man die durchgeführten Änderungen und verlässt das BIOS.

Die Installation von CDROM

Die CDROM-Installation ist denkbar einfach. Den neuen eisfair-Server bootet man dann von einem IDE/ATAPI/USB CDROM-Laufwerk (die entsprechenden Einstellungen im BIOS nicht vergessen!) und die Installation beginnt.

Weiter geht es dann mit Booten und Partionierung

Die Installation mit einem USB-Stick

Die USB-Installation ist ebenfalls denkbar einfach. Es reicht nun dass ISO-Image ``nur`` zu mounten, da ja ein USB-Stick präpariert werden soll.

Die ``USB-Stick Variante`` wird von einem ISO-CDROM-Image erstellt. Wer über ein Linux mit grafischer Oberfläche oder Windows verfügt, kann ein Programm wie UNetbootin verwenden. Ansonsten ist es erforderlich, dass auf der CDROM befindliche mkusb-stick.sh Programm auszuführen, welches sich im Unterverzeichnis ``unix`` befindet. Dies ist jedoch zur Zeit nur unter Linux möglich.

Dazu sind folgende Kommandos zeilenweise einzugeben und jeweils mit „enter“zu bestätigen






 eis # mkdir -p /eisfair-iso
 eis # modprobe loop
 eis # mount -o loop /tmp/eisfair-2.3.6-2.6.0-SMP-cd-image.iso /eisfair-iso/
 eis # /eisfair-iso/unix/mkusb-stick.sh
 eis #
            





Mit folgenden Befehlen löst man die Mount-Verbindung wieder.






 eis # umount /eisfair-iso
 eis # rmmod loop
 eis # rm -rf /eisfair-iso
 eis #
            





Den neuen eisfair-Server bootet man dann von einem USB-HDD Laufwerk (die entsprechenden Einstellungen im BIOS nicht vergessen!) und die Installation beginnt.

Weiter geht es dann mit Booten und Partionierung

Installation vom Netzwerk (PXE-Boot)

Die Installation vom Netzwerk ist denkbar einfach.

Installation von einem eisfair Server oder Linux PC

Auf einem eisfair -Server werden dafür die Pakete 'dhcpd' und 'tftpd' benötigt.

In der 'tftpd'-Konfiguration ist folgendes zu setzten:

START_TFTPD='yes'            # start tftpd: 'yes' or 'no'
                             # 'yes' requires START_XINETD='yes'

TFTPD_BOOT_PATH='/tftpboot'  # Absolute Path: default '/tftpboot'
TFTPD_ADD_ARGS='-c -v '      # Additional arguments / switches for tftpd.
                             # See tftpd documentation.

In der 'dhcpd'-Konfiguration ist folgendes zu setzen:

DHCPD_PXE_N='1'
DHCPD_PXE_1_NAME='eis'
DHCPD_PXE_1_ACTIVE='yes'
DHCPD_PXE_1_KERNEL='eis/kernel'
DHCPD_PXE_1_INITRD='eis/initrd.gz'
DHCPD_PXE_1_ROOT='/dev/ram0'
DHCPD_PXE_1_APPEND='init=/linuxrc'

Neu, (Installer 1.8.0-2.0.18), ist es auch möglich einen alternativen Installationsordner anzugeben, dafür gibt es den Parameter ``InstFolder``. Dafür entfallen die bisherigen Parameter ``NAddr``, ``NMask`` und ``Host`` ersatzlos. Als Standard gilt weiterhin der Name ``eis``, der nicht angeben werden muss.

DHCPD_PXE_N='2'
DHCPD_PXE_2_NAME='eis-raid'
DHCPD_PXE_2_ACTIVE='yes'
DHCPD_PXE_2_KERNEL='eis-raid/kernel'
DHCPD_PXE_2_INITRD='eis-raid/initrd.gz'
DHCPD_PXE_2_ROOT='/dev/ram0'
DHCPD_PXE_2_APPEND='init=/linuxrc InstFolder=eis-raid'

Nach dem Neustart des DHCPD findet man das Verzeichnis ``/tftpboot`` auf der Festplatte, welches dann das Startverzeichnis für die Installationsdateien ist.

Am einfachsten ist es, dass ISO-Image ``nur`` zu mounten, und dann die Installation direkt auszuführen. Es können aber auch die Dateien kernel, initrd.gz, opt.tgz, rootfs.t?z und boot.t?z in das Unterverzeichnis /tftpboot/eis oder in das ``InstFolder`` Verzeichnis von der CDROM kopiert werden.

Dazu sind folgende Kommandos zeilenweise einzugeben und jeweils mit „ENTER“zu bestätigen:






 eis # mkdir -p /tftpboot/eis
 eis # modprobe loop
 eis # mount -o loop /tmp/eisfair-2.3.6.-2.6.0-SMP-cd-image.iso /tftpboot/eis
 eis #
            





Mit folgenden Befehlen löst man die Mount-Verbindung wieder.






 eis # umount /tftpboot/eis
 eis # rmmod loop
 eis # rm -rf /tftpboot/eis
 eis #
            





Installation von einem Windows-PC

Für den PXE-Bootvorgang wird ein TFTP-Server für die benötigten Dateien und ein DHCP-Server für die Informationen des PXE-Systems benötigt. Beide sind in dem Freeware-Produkt ``TFTP32`` von Philippe Jounin enthalten. Dort findet man, Stand 2012-01-07, die Version 4.00 den ``tftpd32_standard_edition_(installer)`` welcher die Datei Tftpd32-4.00-setup.exe herunterlädt. Dieser Installer erzeugt ein Verzeichnis in

C:\Programme\Tftp32

In diesem Verzeichnis sind die Verzeichnisse die unter ``tftpboot`` auf der CDROM liegen, anzulegen und die Dateien entsprechend zu kopieren. Auch hier ist der Parameter ``InstFolder`` möglich und das Verzeichnis entsprechend anzulegen.

Der Start des Programms gelingt nur als Administrator. Gute Erfahrungen liegen mit der Windows-XP-Funktion ``Ausführen als`` vor, sodass die anderen Arbeiten nicht unbedingt von einem Administrator-Konto aus erledigt werden müssen.

C:\Programme
        |
        +Tftp32
            |
            +eis
            |
            +pxelinux.cfg
            |           | default
            pxelinux0
            menu.c32

In das Verzeichnis ``eis`` werden dann die Dateien kernel, initrd.gz, opt.tgz, rootfs.t?z und boot.t?z von der CDROM kopiert.

In der Datei

pxelinux.cfg\default


DEFAULT menu.c32
PROMPT 0
MENU TITLE eisfair PXE Bootmenu
TIMEOUT 150

LABEL eis
    MENU LABEL eis
    KERNEL eis/kernel
    APPEND initrd=eis/initrd.gz root=/dev/ram0 init=/linuxrc

Der Optinale Wert InstFolder ist wenn erforderlich anzugeben.

pxelinux.cfg\default


DEFAULT menu.c32
PROMPT 0
MENU TITLE eisfair PXE Bootmenu
TIMEOUT 150

LABEL eis-raid
    MENU LABEL eis-raid
    KERNEL eis-raid/kernel
    APPEND initrd=eis-raid/initrd.gz root=/dev/ram0 init=/linuxrc InstFolder=eis-raid

Einstellungen für den Tftpd32




Abbildung: Tftpd-Global-Einstellungen
Image tftpd32-global

Start-Services
    Hier sind der TFTP-Server und der DHCP-Server anzugeben. Die
    anderen Einstellungen werden hier nicht benoetigt.

Abbildung: Tftpd-Tftp-Einstellungen
Image tftpd32-tftpd

Base-Directory
    Hier wird das zuvor angesprochene Arbeitsverzeichnis angegeben.
    Alle Zugriffe von TFTP koennen sich nur auf dieses Verzeichnis
    und seine Unterverzeichnisse beziehen.

TFTP-Security
    Hier koennen die Standardwerte bleiben.

Advanced TFTP-Options
    Anzuwaehlen sind die Punkte "PXE Compability", "Translate Unix file
    names" und "Allow '\' as virtual root". Die letzte Einstellung dient
    der Erhoehung des Zugriffsschutzes. Falls Fehlfunktionen beim
    Bootvorgang auftreten kann man versuchen diese durch das Setzen der
    Option "Option negotiaztion" zu unterdruecken.




In dem Tab DHCP sind die Einstellungen für den DHCP-Server zu finden. Diese Einstellungen sind mit Bedacht anzupassen, da in typischen Heimnetzwerken, in denen ein Server zum Einsatz kommt auch ein DSL-Router seinen Dienst verrichtet über welchen die Internet-Anbindung realisiert wird. Auf diesem Gerät ist oftmals auch ein DHCP-Server eingerichtet, daher muss sich der hier vorgegebene Adressbereich von dem des Standard-Routers unterscheiden. Auch sollte während des TFTP-Serverbetriebs kein anderer Client Adressen beantragen. Auf Seiten des PXE-Rechners ist dies unkritisch, da der Standard-Router nicht die für den PXE-Boot erforderlichen DHCP-Optionen anbietet und daher ignoriert wird.

Abbildung: Tftpd-DHCP-Einstellungen
Image tftpd32-dhcp

IP starting address
    Der IP-Pool muss wie bereits erwaehnt ausserhalb anderer DHCP-Bereiche
    liegen und kann ziemlich klein sein.

Boot File
    Hier wird angegeben, nach welcher Datei der Bootloader fragen soll.

WINS/DNS Server
    Hier wird die IP-Adresse des zusatendigen DNS Servers angegeben

Default Router
    Hier wird die IP-Adresse des Routers angegeben

Mask
    Hier wird die Netzwerk Maske eingegeben

DomainName
    Hier wird der Domain Name eingegeben

Vorbereitung des PC zur Installation

Nachdem die Vorarbeiten abgeschlossen wurden, ist nun der PC auf dem eisfair installiert werden soll, mit einem Netzwerkkabel in das Netz einzuhängen.

Den neuen eisfair-Server bootet man dann von einem LAN Laufwerk (die entsprechenden Einstellungen im BIOS nicht vergessen!) und die Installation beginnt.

Der PC versucht anschließend über DHCP eine Verbindung zu dem Rechner herzustellen, der den DHCP-Server anbietet. War dies erfolgreich, erhalten wir folgende Anzeige:

Abbildung: TFTP Bootmenu
Image tftp-boot




Durch navigieren mit den Cursor Tasten kann nun das zu installierende Image ausgewählt und mit „ENTER“bestätigt werden.

Der neue eisfair-Server bootet dann vom Netz.

Weiter geht es dann mit Booten und Partionierung

Booten und Partitionierung

Während des Bootvorgangs wird nun die installierte Netzwerkkarte gesucht und wenn eine Netztwerkverbindung besteht mit dem 'dhcpc' Dienst die Netzwerkkonfiguration ermittelt.






 Serching for net driver, please wait ...
 Found net driver 8139too
 udhcpc (v1.19.3) started
 Sending discover...
 Sending select for 192.168.6.71...
 Lease of 192.168.6.71 obtained, lease time 3600
 eth0      Link encap:Ethernet  Hardware Adresse 00:FD:34:C7:G3:3C
           inet Adresse:192.168.6.71  Bcast:192.168.6.255  Maske:255.255.255.0
           UP BROADCAST RUNNING MULTICAST  MTU:1500  Metric:1
           RX packets:4 rrors:0 dropped:0 overruns:0 frame:0
           TX packets:2 errors:0 dropped:0 overruns:0 carrier:0
           collisions:0 txqueuelen:1000
            RX bytes:822 (822.0 B)  TX bytes:656 (656.0 B)
           Interrupt:18 Base adress:0xc000
            





Der neue eisfair-Server bootet und meldet sich mit der ersten Abfrage:






 Found IDE-CDROM hdc, use it as install medium (y/n)?
            





Wenn wir ein System mit IDE/ATAPI-CDROM haben, beantworten wir die Frage mit „y“.

Wenn kein IDE/ATAPI-CDROM gefunden wurde, wird ein USB-CDROM gesucht.






 Searching for USB-CDROM, please wait ...

 Found USB-CDROM /dev/scd0, use it as install medium (y/n)?
            





Wenn wir ein System mit USB-CDROM haben, beantworten wir die Frage mit „y“.




Wenn kein USB-CDROM gefunden wurde, wird ein USB-Stick gesucht.





 Searching for USB-Stick, please wait ...

 Found USB-Stick /dev/sda1, use it as install medium (y/n)?
            




Wenn wir ein System mit USB-Stick haben, beantworten wir die Frage mit „y“.

Wenn kein USB-Stick gefunden wurde, wird die Installation über PXE fortgesetzt.



Nun erscheint die Begrüßungsmeldung





 Welcome to eisfair-1 installation base 2.3.6 kernel 2.6.0!

 Load SCSI/SATA/RAID drivers (y/n)?
            




Gehen wir zunächst mal davon aus, dass wir ein reines IDE-System haben und beantworten die Frage mit „n“(bei der Installation eines SCSI/SATA/RAID/USB-Systems muss der Typ des SCSI/SATA/RAID-Controllers bekannt sein. Dieser wird dann hier nach Betätigung von „y“ ausgewählt. Der weitere Ablauf ist entsprechend).



ACHTUNG
Wenn die Installation auf einen USB-Stick erfolgen soll, darf der erst an dieser Stelle gesteckt werden und es muss dafür der Typ ``usb-storage`` ausgewählt werden.


Die nächste Meldung lautet in unserem Beispiel:




 Searching harddisk ...

    IDE-Disk                     | Device   | Type
    -----------------------------+----------+------
    hda Master on 1st controller |/dev/hda  |disk (4120 MB)

 Using hda for installation, ok (y/n)?
            



Da in der Liste nur hda im eisfair-Server vorhanden ist, bestätigen wir diese Frage mit „y“.

Werden, so wie in diesem SATA Beispiel 2 Festplatten gefunden:






 Searching harddisk ...

    SCSI-/SATA-/USB-Disk         | Device   | Type
    -----------------------------+----------+------------
    sda                          |/dev/sda  |disk (152627 MB)
    sdb                          |/dev/sdb  |disk (152626 MB)

 Do you want to use SCSI-/SATA-/USB-Disk
 as software RAID1 (mirroring)? (y/n)?
            





Wird die Installation auf ein Software RAID-1 angeboten und das kann dann mit „y“angenommen werden.

Werden, so wie in diesem SATA Beispiel 3 Festplatten gefunden:






 Searching harddisk ...

    SCSI-/SATA-/USB-Disk         | Device   | Type
    -----------------------------+----------+------------
    sda                          |/dev/sda  |disk (152627 MB)
    sdb                          |/dev/sdb  |disk (152626 MB)
    sdc                          |/dev/sdc  |disk (352524 MB)

 Do you want to use SCSI-/SATA-/USB-Disk
 as software RAID5 (block-level striping)? (y/n)?
            





Wird die Installation auf ein Software RAID-5 angeboten und das kann dann mit „y“angenommen werden.






 eisfair installation on complete /dev/hda, ok (y/n)?v
            





Auch diese Frage bestätigen wir mit „y“.

Bei einem Software RAID wird immer die kleinste Festplatte als Master zur Partionierung genommen.






 Swap space in MB (0=no swap) [128]:
            





Die Voreinstellung für den swap-Space lautet in unserem Beispiel 128 MB. Mit „ENTER“übernimmt man hier die Voreinstellung. Möchte man einen kleineren oder einen größeren swap-Space einrichten, so gibt man die entsprechende Zahl in MB an.



ACHTUNG
Die Festplatte des zukünftigen eisfair-Servers wird neu partitioniert und formatiert. Alle Daten sollten daher vorher gesichert werden! Die folgende Abfrage ist die letzte Möglichkeit, die Installation noch abzubrechen







 Following partitions will be created:
     Boot /dev/hda1  48 MB
     Swap /dev/hda2  128 MB
     Root /dev/hda3  Rest

 WARNING: IF YOU ANSWER yes, ALL DATA ON HARDDISK WILL BE ERASED.

 Create partitions as listed above (y/n)?
            





Auch diese Abfrage bestätigt man mit der Taste „y“, so man denn damit einverstanden ist.

Das Installationsprogramm meldet sich dann noch mal mit der Frage






 Do you want to change the standard filesystem 'ext3' to 'ext4' [n]
            




Das kann dann Individuell entschieden werden, ob das gewünscht wird.

Abschluss der Basisinstallation

Nach weiteren diversen Meldungen, fordert das System zur Eingabe der Kennworte auf:






 Setting password for user root:
 Enter new UNIX pasword:
 Retype new UNIX password:
 passwd: password updated successfully
            





Die Kennworte werden für die folgenden Benutzer abgefragt:

root   Der Administrator unter Linux
eis   Der eisfair Administrator
halt   Eine Anmeldung mit diesem Zugang bewirkt das Herunterfahren des Servers
reboot   Eine Anmeldung mit diesem Zugang bewirkt einen Neustart des Servers




Nach der Passworteingabe gibt es die Möglichkeit, die Base-Konfiguration zu bearbeiten. Wenn der PC mit einem Netzwerk verbunden war und die Netzwerkkonfiguartion ermittelt werden konnte, sollten die Angaben hier schon richtig eingetragen sein.






 Do you want to edit the base configuration now (y/n)?
            





Nach der Bestätigung mit „y“, erfolgt eine kleine Anleitung zum Editor ``joe``.






   help with joe 'crtl-k h'
   safe and quit 'crtl-k x'

 Press ENTER to continue
            





Danach öffnet sich die Base-Konfiguration.

Anschließend fordert der Installer zum Neustart des Servers auf:






 Unmounting root file system

 Ready to go
 Remove installation medium and reboot your computer.
 Good luck.
            





Bitte vergessen Sie nicht, die CDROM/den USB-Stick aus dem Laufwerk zu entfernen bzw. die Einstellungen im BIOS zu verändern, da ansonsten der Server natürlich wieder von der CDROM/dem USB-Stick oder vom LAN bootet.

Nachdem das Basissystem installiert wurde, können weitere Server-Dienste über das Internet, von einem lokalen Dateiserver oder auch von einer CDROM oder USB-Stick installiert werden. Dabei werden die installierten Dienste, durch Bearbeiten der entsprechenden eisfair -Konfigurationsdatei, eingerichtet.

Konfiguration

Zur Konfiguration des eisfair -Servers melden Sie sich nun am einfachsten als Benutzer ``eis`` an. Das Konfigurationsmenü wird automatisch gestartet. Alternativ kann man sich auch als Benutzer ``root`` anmelden und an der Konsole dann setup eingeben.

Die Konfiguration des Basispaketes wird unter System administration detailliert beschrieben, daher wird an dieser Stelle nicht näher darauf eingegangen.

eis 2017-05-03